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Tendai

天台宗

Konservative Schule, die in China von Chih-ï [= Chih-kai bzw. Dji/Dschï-…], dem dritten Patriarchen nach Hui wen und Hui szu, am Ende des 6. Jahrhunderts ausgestaltet wurde. Ihr Name stammt von dem Berg Tien-tai-shan (Pinyin: Tiántai; etwa 121°15" O, 29° N), auf dem das erste Kloster stand. Sie sieht in den Lehren der anderen Sekten die vielfältigen Aspekte des Dharma und verehrt die heilige Schrift vor allem den „Lotus des Guten Gesetzes“ (Saddharma Pundarika, Lotus-Sutra) und des (Mahāyāna-)Mahā-parinirvāṇa-sūtra (Dai-Nehan-kyō). Sie lehrt die persönliche Erlösung, ausgehend von der Idee, daß alle Phänomene untrennbar vom Absoluten śunjata) sind, daß „in jedem Staubpartikel und jedem Gedankensplitter das ganze Universum enthalten ist.“ Die vier Grundlehren (四門 [しもん] ) sind: 1) shu-shō-fu-ni Praxis und Erleuchtung sind nicht zwei; 2) bonnō soku bodai der Zustand der Verunreinigung (bonnō) unterscheidet sich nicht von dem der Erleuchtung; 3) shō-ji-soku-nehan Geburt-und-Tod (Transmigration) ist gleich dem Nirvana; 4) shaba soku jakkō diese unsere vergängliche Welt ist identisch mit der Welt des Buddha (des Reinen Landes der Ruhe und des Lichtes).
Eine Weiterentwicklung des Tathāgata-garbha, brachte die „Lehre vom Ur-Erwachtsein“ (本覺法門), hergeleitet aus dem Daijō Kishin Ron (起信論; T. 1666, Kommentar T. 1846, relevant auch T. LXXXV: 2813-5, 2822, 2839. In engl. Literatur meist “innate” oder “original enlightenment.”). Die Annahme, jedem fühlenden Wesen wohne prinzipiell die „Buddha-Natur“ und damit die Erlösung inne, war für den japanischen Buddhismus von der späten Heian-Zeit bis ins 19. jahrhundert von grundlegender Bedeutung. In der Tendai-shū verband man die Hongaku-Idee, die auch in der Shingon anerkannt war, mit dem zweiten Teil des Lotussutra.

Chi-i und Saichō

Zur Person des Tendai-Gründers (in seiner Eigenschaft als Ordner der Sutren in einem stufenweisen System):

Das bedeutendste Ordnungssystem dieser Art, welches denn auch das buddhistische Denken in China und Japan bis in Neuzeit herein stark geprägt hat, stammt von Dschï-i, … Ihm gilt das Lotos-Sutra als die höchste Buddha-Offenbarung, wobei er dennoch nicht umhin kann, auch den Blumenschmuck- oder Avatamsakasutren einen außerordentlichen Rang zuzuerkennen [Theorie der Lehrperioden Buddhas, in denen nach und nach das Dharma entfaltet wurde.] Dieses Ordnungssystem [des gesamten Kanons] war schon rein äußerlich eine gewaltige Leistung; denn es handelte sich um die Bewältigung von Hunderten von chinesischen Bänden; die konventionelle Zählung der Tang-Zeit lautet auf 5048.

Zwar gab es bereits einige Vorläufer, jedoch führte 805 Saichō (最澄, Geburtsname: Mitsu no Obito Hirono, postum: Dengyō Daishi 傳教大師, 767-822 verstorben im Chūdō-in am Hiei), etwa zur Zeit der Abfassung des Nihon Ryōiki, die Tendai-Lehre in Japan ein. Er hatte, wie der Kaiser 784, aus Protest gegen das buddhistische Establishment, Nara verlassen und – 21jährig – im 7. Monat des Jahres 788 auf dem Berg Hiei (比叡 [ひえい] , an der Grenze zwischen den Präf. Kyōto und Shiga) eine Klause gegründet – genannt Kombon chūdō ichijō shikan-in. Diese wuchs sich schnell zu einem großen Kloster an der NO-Seite Kiotos aus. Eigenhändig schuf er eine lebensgroße Yakushi-Nyōrai-Statue. Von einer kurzen Chinareise, auf der er sich vergebens um die spirituelle Anerkennung seiner Tempelstätte bemüht hatte, brachte er die Tendai-Lehre mit und 230 Sutren, darunter vier mit Gold geschriebene, die er Kaiser Kammu präsentierte und für den er einen Bußritus halten durfte als die himmlische Majestät erkrankt war. Am Tientai-san hatte er kurz bei Tao-sui (道邃, pinyin: Dàosuì) und Hsing-man (行满 (pinyin: Xìngmǎn), im: 佛龍寺 Folung-Kloster.), zwei Schülern des Tiantai-Erneuerers Chan-jan (711–782/4; 湛然, auch Ching-ch’i, pinyin: Zhànrán, 荊溪) geübt. Während er auf das Schiff für seine Rückfahrt wartete traf er Shun-hsia (順曉, pinyin: Shùnxiǎo), tantrischer Meister am Lung-hsing-Tempel und Schüler von Śubhākarasiṃha, der ihn im esoterischen Buddhismus unterwies. Saichō erweiterte die chinesischen Lehren durch Elemente aus den Shingon-, Endon-Kai- (Ritsu) und Chʼan-Schulen. Tantrische Einweihungen hatte er von Ācārya Shun-hsiao (jp.: Ajari Jungyō) erhalten. Saichō – obwohl seit 797 einer der jūzenjiSangha durch eine spezielle Behörde, das Gembaryō. (Es bleibt anzumerken, daß die Vorschriften des sōniryō sowieso nur teilweise befolgt wurden.) Sein Vorschlag 806, von Gomyō des Gangō-ji mitgetragen, daß die jährlichen Ordinationsanwärter nach ihrer Sektenzugehörigkeit zu scheiden seien, führte letztendlich zur klaren Unterscheidung verschiedener „Schulen“ im japanischen Buddhismus. Berühmt wurde Saichō’s im Jahr 817–21 schriftlich geführter Disput mit dem Hossō-Gelehrten Tokuitsu (徳一; ca. 760–835) über die richtige Auffassung von der Buddha-Natur. Seine letzten Jahre widmete er der Einrichtung einer eigenen Ordinations-Plattform auf dem Hiei, wo Mahāyāna-Gelübde basierend auf dem apokryphen Bommo-kyō (T. 1484) stattfinden sollten. Die etablierten Nara-Tempel waren gegen diese Idee, die erst nach seinem Tode umgesetzt wurde. Langfristig führte die Maßnahme dazu, daß man in Japan mit den Ordensregeln ziemlich lax umgeht (Verglichen mit den Theravadins).1 Die Ordination von Nonnen war nicht vorgesehen, wenn für aristokratische Frauen in den nächsten Jahrhunderten Ausnahmen gemacht wurden, dann erhielten diese die Bodhisattva-Gelübde in Nebentempeln, der Zutritt zum Hiei blieb Frauen bis in die 1870er generell verboten.

Die Tendai-shū wurde auch unter der Bezeichnung Mikkyō (esoterischer Buddhismus) bekannt, dessen andere japanische Ausformung Shingon ist. Von besonderer Bedeutung ist, neben dem Ninno-kyō, das Lotus-Sutra – im Zusammenhang mit dieser Schule oft auch als Ichijōkyō („Sutra des einen Fahrzeugs“) bezeichnet. Die zunehmend eklektische Tendai-Schule, die auf Anbetung, Ritual und Meditation ausgerichtet war, konnte die verschiedensten buddhistischen Praktiken in sich vereinen. Als Shanagō (遮那業) bezeichnet man die esoterischen Praktiken im Abgrenzung von deren Meditationspraxis.
Von den Tendai-Mönchen wurde strenge Disziplin erwartet. Eher ungewöhnlich mutet an, daß das Amt eines Verwalters in der Anfangszeit der Schule als Strafe für Regelübertretungen verhängt wurde. Bevor Mönche den Berg Hiei verlassen durften, wurden sie für zwölf Jahre in der shikan-Meditationsmethode (止観) unterwiesen. Wichtig ist der Glaube an die Erlösung aus eigener Kraft, wobei die vollkommene Erleuchtung (園頓) „plötzlich“ geschieht.
Gleichzeitig verstanden sich die Mönche als Schützer der Nation, was im Mittelalter dazu führte, daß die politischen Streitigkeiten, besonders mit der Hossō-Schule in bewaffnete Kämpfe ausarteten. Einzelne Tempel hielten sich Söldnertrupps. Der Haupttempel Miidera wurde vom 11.-14. Jhdt. neunmal niedergebrannt. Im 9. Jhdt. gründete der Mōnch Enchin (814-891) den Jimon-Zweig des Tendai. Nach seiner Rückkehr aus China 858 – er hatte 50 kan Sutren mitgebracht, die zur Grundlage der Erweiterung des Issaikyō wurden – war er als Kommentator des Daihannyakyō, des Kongō-hannyakyō sowie des Hannyashinkyō (NJ 20) maßgeblich an der Verbreitung dieser Sutren in Japan beteiligt. Saichōʼs Lehren wurden von seinen Nachfolgern En'nin (Jikaku Daishi), Enchin (Chishō Daishi) und Godai-in Annen („Annen vom Godai-in-Tempel“) systematisiert. In ihrer Entwicklungsphase nahm die Tendai-Lehre noch schintoistische Elemente, sowie die Lehre von den Mandalas (durch En’nin 794-864 aus China gebracht) und des Nembutsu-Kultes mit auf. Fukukenjakukannon (不空羂索観音), „Kannon mit der Fangschlinge“ (Amoghapasha) ist die oft sechsarmig dargestellte Manifestation der Kannon, die der Tendai-Schule zufolge in der Menschenwelt wandelt, um dort die Wesen zur Erlösung zu führen. Die Anschauung von den sechs Kannon-Manifestationen scheint als erstes mit dem heianzeitlichen zehnten Jahrhundert vornehmlich bei der Tendai-Schule aufgekommen zu sein.

Dharma Lampe
Das „Ewige Licht,“ die Dharma-Lampe in der Kompon Chūdō am Hiei soll, seit sie Saichō entzündete, über 1200 Jahre ununterbrochen brennen. Tatsächlich erlosch es infolge des Massakers 1571, um erst knapp 30 Jahre später mit der Flamme vom Risshaku-ji wieder entzündet wurde.

Der Uda-Tennō (reg. 887-97; † 931) besuchte den Hieizan fünfmal und spendete großzügig. Ryōgen (良源; 912–985), ab 966 Oberpriester am Enryaku-ji, war ein wichtiger Erneuerer der Tendai-shū, zu seiner Zeit hatte die Sekte etwa 3000 Schüler. Sie war in 9. Jahrhundert etwas in Verfall geraten, zum einen lag das an internen Streitereien um die „wahre“ Nachfolge Saichōs, zum anderen aber auch daran, daß die konkurrrierende Shingon, mit ihrem effektheischenderen Ritus (man könnte sagen „die besseren Show“) in der Gunst der Adligen, die als Spendeherren wichtig waren, stieg.
Serien von Bränden suchten die Tempelkomplexe heim (935, 941 und 966), mehrere kaiserliche Erlasse und Rügen ergingen gegen das Missverhalten der Mönche, deren nachlassende Disziplin Probleme verursachte. 993 kam es zur endgültigen Spaltung: Zum einen der Sanmon-Zweig (山門派; Anhänger Ennins auf dem Hieizan) und den Jimon-Zweig (寺門派; Anhänger Gishins und Enchins im Mii-dera). Die Institutionalisierung eines Tendai-Shugendō begann 1090 mit der Ernennung von Zōyo (増誉; 1032–1116) als Obersten durch Shirakawa (*1063, reg. 1073-86, ordiniert 1096, † 1129. Jedoch als zurückgetretener Insei fast 50 Jahre herrschend.), als dieser die Kumano-Pilgerfahrt durchführte. Gen’e oder Gen’ne (玄慧 vereinf.: 玄恵, ?–1350) war ein wichtiger Mönch der Schule in der späten Kamakura-Zeit. Das japanische Mittelalter war eine Phase des langsamen, aber stetigen Abstiegs. Der Tendai-Shintō (天台神道; auch Sannō-Ichijitsu-Shintō 山王一実神道) entfaltete sich, mit dem Enryaku-ji als Zentrum, erst gegen Ende der Kamakura-Zeit. Ein früher Vertreter war Gyōen (行園; † 1047). Unter dem Druck der Popularität des Amidismus im japanischen Mittelalter wurde auch innerhalb der Tendai-shū eine eigene Schulrichtung des Amidismus begründet, die Shinzei-ha (真盛派).
Die immer mächtigeren Kriegermönche (sōhei) spielten eine wichtige Rolle, nicht nur im Streit zwischen den Zweigen, sondern auch gegen die Kriegermönche des reichen Kōfuku-ji. Das Massaker der Samurai Nobunagas 1571 beendete die oft jahrhundertelang bestehenden Fehden. 25000 Samurai unter Oda Nobunagaʼs Kommando schlachteten im neunten Monat dieses Jahres nach Augenzeugenberichten ca. dreitausend Mönche ab und zerstörten alle Tempelbauten auf dem Berg Hiei. Tenkai (天海 1536–1643) war Ratgeber von Tokugawa Ieyasu.
Die Meiji-Zeit und die von der neuen Regierung von Anfang an betriebene Politik der Trennung von Shintō und Buddhismus war verheerend für die größtenteils auf synkretistischen Praktiken beruhenden Taimitsu-Schulen. Im Jahr 1872 begann die Meiji-Regierung einen Versuch, Shinzei-ha und Jimon-ha unter dem Amt des Hieizan-Vorstehers zu vereinigen, was aber scheiterte und 1878 schließlich aufgegeben wurde. Beide Zweige wurden daraufhin unabhängig. Die Shinzei-ha ist gegenwärtig die drittgrößte Tendai-Schule. Mit ca. 2500 Tempeln (1940: 4494 Tempel, 13801 Mönche, 2,1 Mio. Anhänger) ist die Tendai-shū auch gegenwärtig noch eine der größeren Schulen des japanischen Buddhismus. Der erste überseeische Zweig-Tempel entstand 1973 auf Hawaï.
Als moderne Kuriosität bekannt sind die Asketen, das Kaihōgyō vollenden. Dabei wird in zehn 100 Tage-Blöcken über sieben Jahre eine Berg-Strecke von knapp 40000 km unter verschärften Bedingungen zurückgelegt. Dazu kommen noch neuntägige Perioden ohne Schlaf, Essen und Trinken. Tatsächlich lassen sich die Anfänge der Praxis in die Muromachi-Zeit zurückverfolgen.

Tempel

Einige bedeutende Tempel der Schule – wobei dem Hiei (Stadt Ōtsu, Präf. Shiga), mit Enryaku-ji und Miidera, zentrale Bedeutung zukommt – sind:

Statistiken gaben für 1915 4570 Tempel. Diese Zahl sank bis 1940 auf 4494 in denen 13801 Ordinierte lebten.

Literatur

Dharma Lampe
Bruno Petzold* (? 1920er)

*) Zur Person siehe die Biographie von Detlev Schauwecker in den OAG-Notizen 2009 (drei Teile).
†) Die (spekulative) Literatur zu diesem Konzept ist nicht nur in moderner Zeit umfangreich – hier sei auf einschlägige Bibliographien verwiesen – sondern regte, nachdem man diese Lehre anfangs nur mündlich (口伝) weitergegeben hatte, schon „die alten Kuttenbrüder“ zu vielen Werken an, die, oft um ihnen zusätzliche Authentizität zu geben, dem Sektengründer oder seinen unmittelbaren Nachfolgern zugeschrieben wurden. [  ]
1) Ein Thema, daß auch Dieter Radaj (*1935; Dr. Ing. !) erregt. In seinem Buddhisten denken anders (München 2011, ISBN 978-3-86205-031-4) folgen auf eine fast unlesbare Einleitung (im Stile eines Adorno oder Heidegger, auf den vielfach Bezug genommen wird) Kapitel, die die „Schulen und Denkweisen“ buddhistischer Regionen chronologisch darstellen. Dabei werden – nicht gerade fehlerfrei oder tiefschürfend („… Bengalen (heute ein Teil Pakistans)“) – etablierte Theorien, die aus Sekundärliteratur abgeschrieben scheinen, wiedergekäut. Dies wäre erträglich, wenn nicht noch dauernd der protestantisch-moralisierend erhobene Zeigefinger dazu käme, mit dessen Hilfe der Verfasser, aus seinem nicht-transzendierten christlichen Wertverständnis heraus, „die Buddhisten“ auf den rechten WEG zurückweist. Das Werk ist insgesamt mit „ärgerlich“ wohl kurz am besten beschrieben. In diesem Sinne Prof. Radaj, lassen Sie sich gesagt sein: „Buddhisten denken: 無.“ [  ]

Grundlegende Texte

  1. Des zweiten Patriarchen Hui-szu (515-77; Laienname: Li; jap. Eshi), nur die ersten beiden gelten als authentisch:
    • Nan-yo-szu Ta-chʼan-shih Li-shih-yüan-wen, jap.: Nangaku-shi Daizenji Ryūsei-gammon, 1 Fasz. (NJ 1576; T. 1933)
    • Chu-fa-wu-cheng-san-mei-fa-men, jap.: Shohō mujō sammai hōmon, 2 Fasz. (NJ 1543; T. 1923)
    • Taʼcheng chih-kuan fa-men, jap.: Daijō shika hōmon, 4 Fasz. (NJ 1542; T. 1924)
    • Fa-hua-ching an-lo hsing-i, Hokke-kyō anraku gyōgi, 1 fasz., (NJ 1547; T. 1926) [Erklärung des 14. (13.) Kap. des Sutras]
  2. Die Chih-i zugeschriebenen Texte (22 im Jahre 1024 in den Kanon aufgenommen), sind Zusammenstellungen seiner Äußerungen durch seine Schüler. Er lehrte seit 575 auf dem Lu-shan. Erst der Koreaner Che-kwan (?-971, ch.: Tikuan; jap.: Taikuan) hat sich wieder für ihre Verbreitung eingesetzt. Zwei Gruppen seiner Werke gelten als bedeutend. Zum einen „die drei großen Teile“ (je 10 zweiteilige Fasz.; jap.: Sandaibu):
    • Miao-fa-lien-hua-ching hsüan-i (= Fa-hua hsüan-i), jap.: Myōhōrenge-kyō gengi (NJ 1534; T. 1716), aus dem Jahre 587. Kommentar des Chan-jan NJ 1535 (T. 1717).
    • Miao-fa-lien-hua-ching wen-chü (= Fa-hua wen-chü), jap.: Hokke mongu (NJ 1536; T. 1718), aus dem Jahre 593. Kommentar des Chan-jan NJ 1537 (T. 1719).
    • Mo-ho chi kuan, jap.: Maka shikan, jap.: Hokke mongu (NJ 1538; T. 1911), aus dem Jahre 594. Kommentar des Chan-jan NJ 1539 (T. 1912).
    zum anderen „die fünf kleinen Teile:“
    • Kuan-yin hsüan-i, jap.: Kannon gengi (NJ 1555; T. 1726) [Erläuterung des 25. Kap. des Lotus-Sutras]
    • Kuan-yin i shu, jap.: Kannon gisho (NJ 1557; T. 1728) [Textkommentar des 25. Kap. des Lotus-Sutras]
    • Chingkuang ming-ching hsüan-i, jap.: Kōngōmyō-kyō gengi (NJ 1548; T. 1783)
    • Chingkuang ming-ching wen-chü, jap.: Kōngōmyō-kyō (NJ 1552; T. 1785) [Textkommentar]
    • Kuan-wu-liang-shou-fo-ching, jap.: Kammuryō-jubutsu-kyō-sho (NJ 1559; T. 1750) [Nach Texttkritik wohl nicht von Chih-i]
  3. Ti-kuanʼs Evil and, or, as the good: omnicentrism, intersubjectivity, and value paradox in Tiantai Buddhist thought; Tien-tʼai szu-chiao-i, jap.: Tendai shikōgi (NJ 1551; T. 1931) [grundlegende Einführung in die Tendai-Philosophie]
  4. Ziporyn, Brook Evil and, or, as the good: omnicentrism, intersubjectivity, and value paradox in Tiantai Buddhist thought; Cambridge, Mass. [u.a.] 2000 (Harvard Univ. Press); ISBN 0-674-00248-2

Externe Weblinks

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