日本霊異記
„Legenden aus der Frühzeit des japanischen Buddhismus“ – übersetzt von Hermann Bohner

日本霊異記 Nihon Ryōiki

Ort:

Abfassungszeit des Werks und Verfasserschaft I

Terminus ad quem

Eine ziemlich lebhafte Diskussion hatte die letzten Jahre unter japanischen Forschern statt, die Abfassungszeit des Ryō-i-ki betreffend. Es sei hier einiges davon aufgeführt als ein (freilich nur kurz-skizziert dargebotenes) Beispiel der japanischen Nara-Zeit-Forschung; als ein Beispiel für viele mag es auch dem Nicht-Fachmann von Interesse sein. Der erste, der mit größter Hingabe und erstaunlicher Gelehrsamkeit sich der kritischen Erforschung des Werkes gewidmet hatte, war der große Kenner der Tang-Literatur, der japanische Konfuzianist Kariya Ekisai (1775-1835; 狩谷), der unter anderem auch das Fusōryaki kritisch bearbeitete, und der das noch vor Kojiki und Nihongi zu stellende Shōtoku-Hō-ō-tei-Sets1 mit Kommentar versah und eine sehr wertvolle Zusammenstellung alter Tang-Inschriften schuf. Diesem großen Forscher standen zu einer kritischen Ausgabe des Ryō-i-ki zwei Werke zur Verfügung: das im Shimpuku-ji (真福時) der Provinz Owari aufbewahrte Manuskript, das jedoch nur den zweiten und dritten Band enthält und in dem zweiten auch die sonst beigegebenen Kun-Lesungen nicht gibt, und ferner das Manuskript des „Diamant-Erleuchtungs-Hofes“ (Kongō-Sammai-In; 金剛三昧院) des Kōya-Tempelberges, welches laut Nachschrift auf Kempō 2. Jahr (1214) zurückgeht [Heute verloren]. Ekisai machte sich die große Mühe, die parallelen Werke (Nippon Hokkekenki, Fusō-ryakki, Konjaku-monogatari u. a.) zu vergleichen und schuf aus diesen seine kritische Ausgabe mit Kommentar. In diesen Manuskripten und daher auch in Ekisai's Text fehlte die vordere Hälfte der Vorrede des dritten Bandes. Nun entdeckte der Professor Kimura Masakoto(木村正辞) im 16. Jahre Meiji (1882) ein altes Werk, das eine solche erste Hälfte in 10 Zeilen bezw. 201 Zeichen hat, und das sich in der Nachschrift bezeichnet als geschrieben am 3. Tag des 3. Monats im 2. Jahre Katei (1236) von (dem Kleriker; 禪惠) Zen-e des Herz-Lotos-Hofes (Shinrenin; 遭和時心蓮院) des Ninnaji(-Tempels); es wird, weil im Besitz des fürstlichen Hauses Maeda, zumeist als Maeda-Handschrift bezeichnet [Scan des Maeda-bon]. [Das im Raigo-in, von Kioto entdeckte Manuskript der Faszikel 2 und 3, zum japanischen Nationalschatz erklärt und heute im Nationalmuseum aufbewahrt, wurde später entdeckt und ist daher hier nicht von Bedeutung.] Ekisai hatte, nach seinen Quellen urteilend, das Werk in die Kōnin-Jahre (810-823) verlegt. In dem nun neuentdeckten ersten Teil der Vorrede aber wird ausdrücklich vom 6. Jahr Enryaku (787) gesprochen, indem zunächst die Jahre seit Buddhas Hingang bis zu diesem Jahre ausgerechnet und die Perioden sozusagen demgemäß verteilt werden, und indem auch hernach in einem zweiten Satze ausdrücklich auf dieses Jahr zurückgekommen wird. Das hat einige der bedeutendsten Forscher bestimmt zu sagen, daß das Werk in den Enryaku-Jahren (782-805) bzw. daß mindestens diese Vorrede in dem 6. Jahre Enryaku entstanden sei. Wird aber dies angenommen und festgehalten, so entstehen Schwierigkeiten am Ende des Werkes, besonders bezüglich der 38., und der 39. Erzählung des dritten Bandes, welche unweigerlich mindestens in die Kōnin-Jahre (810-823) weisen. [Die Reihenfolge der Legenden ist ziemlich chronologisch.] Sollten vielleicht diese Erzählungen Zusatz sein? Die 38. Erzählung jedenfalls scheint ganz aus dem Rahmen des übrigen Werkes zu fallen, ist z. T. schlecht erhalten und an einigen (poetischen) Stellen heute auch dem Kundigen nahezu unlesbar [Desweiteren enthält sie Angaben zu Kyōkai, die man als autobiographisch bezeichnen kann]. Auch an der 39. Erzählung ließe sich dieses und jenes aussetzen.2
Nun untersuchte Takeda Yūkichi in seinen Jōdai-kokubungaku no kenkyū („Untersuchungen, die altjapanische Literatur betreffend“) die neuentdeckte Maeda-Vorrede und fand, daß sie keinesfalls die ganze Vorrede sein könne, wiewohl sie sich als solche gebe; denn unter den auch in den andern Handschriften erhaltenen ans Ende der Vorrede gestellten Kun-Lesungen sind zu Anfang fünf Zeichen, zu denen bisher der Text fehlte; von denen auch in der Maeda-Vorrede nur eines (und ein auch sonst häufiges) vorkommt. Es entstand nun die Frage, von wem diese Kun-Lesungen gegeben seien. Der Verfasser, der einst – so sagte man – durchweg chinesische Charaktere schrieb, hat sich gewiß nicht zu derlei herabgelassen.3
Die Vorrede ist, wie Takeda sagt, eine aus ganz natürlich sich aufdrängenden Gründen vollführte Ausbesserung des Manuskripts, jedenfalls stammt sie nicht von Kyōkai. Oder, sagte man, der Verfasser hatte zwar gelehrte Art; allein, vielleicht vollends im Alter, fand er es gut, die leichte Kun-Lesung hinzuzugeben, und man kam auf diese Weise dazu, doch die zehn Zeilen des Maeda-Textes nicht ganz beiseite zu schieben bzw. die Vorrede im 6. Jahr Enryaku entstanden sein zu lassen.

Selbst wenn man dies, wie z. B. Seki4 tut, so wird man bei genauerem Zusehen, denke ich, ebenso wie er, die letzten Erzählungen des Werkes unangezweifelt lassen. Denn wir kommen nicht etwa gerade mit diesen beiden Erzählungen plötzlich in spätere Zeiten, sondern Schritt für Schritt, Erzählung um Erzählung, nähern wir uns das ganze Werk hindurch, und zumal im dritten Bande, diesen Zeiten. Auch ist dies keine künstlich erst hier rasch nach Prinzipien durchgeführte Anordnung, sondern deutlich eine natürliche, beim Verfassen der Einzelbände entstandene und dem ganzen Verfahren Kyōkai's und seiner Vorbilder gemäße; dies erklärt auch, warum z. B. das Werk gerade mit der seltsamen Geschichte I 1 und nicht etwa mit Shōtoku (I 4) beginnt.

Um dies alles zu sehen, ist es dienlich, die ganze Folge der Erzählungen des Werkes, das in drei Bänden mit je einer Vorrede verfaßt ist, mit ihren zeitlichen Angaben nacheinander zu betrachten. Ich gebe die Aufstellung der Anschaulichkeit halber in doppelter Form, einmal nach Kaisern, dann nach den Erzählungen geordnet …. In der ersten Tabelle ist vor allem der terminus ad quem berücksichtigt; über die Erzählungen III 38, 39 ist hernach ausführlich gehandelt. Die Jahreszahlen sind zunächst Wedemeyer, dann dem Großen Geschichtlichen Lexikon Japans entnommen.

A

Auf die Wiedergabe von Tabelle A wurde hier verzichtet, da sie wenig zur Übersicht beiträgt. Vgl. stattdessen Kaiser- und Äranamen.

B

Auch auf die Wiedergabe dieser Liste wird (außer auf Teile zu III, 39) verzichtet, da sie inhaltlich von neuerer Forschung teilweise überholt ist. Bohner führte darin auf, welche Kaiser in welcher Legende vorkommen (und damit bei vielen eine zeitliche Einordnung erlauben)
Bei Nakamura im “Appendix A” findet sich eine dem Stand der Forschung um 1990 entsprechende Chronologie. Dem wirklich interessierten leser sei geraten sich durch die relevanten Bände des Kojiruien (古事類苑; Jingūshichō: 1896–1914 und Naigaishoseki 1931–1936; bes. Bd. 1, 2, 48) zu kämpfen.
Klimatologische Forschungen der letzten Jahre haben gezeigt, daß die Temperatur weltweit im 8.-10. Jahrhundert etwa 1,6 °C über dem Wert von 1970 lag. Ausführlich belegt ist dies für Europa und China. Auch Japan dürfte vermehrt von Trockenheit betroffen gewesen sein. Gleichzeitig führte die starke Abholzung im gebirgigen Gelände, verbunden mit ausgeweiter landwirtschaftlicher Tätigkeit zu vermehrten Überschwemmungen durch Gebirgsflüsse bei gleichzeitig geringerem Wasserrückhalt. Die durch die daraus folgenden Hungersnöte geschwächte Bevölkerung war mithin auch anfälliger für Seuchen. Die in den Annalen verzeichneten, und unten gegeben, Katastrophen sind Ausdruck dieses klimatologischen Wandels. (Siehe:

  • ; Population, Disease and Land in Early Japan, 645–900; Cambridge (Harvard Uni Press); 236 S.; ISBN 0-674-69031-3; [Zeigt für die Nara und Heian-Zeit, daß Epidemien von Pocken- und Masern (?) durchschnittlich alle 30 Jahre vom Festland eingeschleppt, vorkamen. Endemisch wurden diese Krankeiten erst ab dem 13. Jahrhundert. Beachte, daß die ø Lebenserwartung – die hohe Kindersterblichkeit von 50-60% bis zum 6. Geburtstag herausgerechnet – zur Nara-Zeit 35-38 Jahre betrug.]
  • ; Heian Japan ...; Honolulu ; ISBN 978-0-8248-3013-7; [darin die Aufsätze: Verschuer, Life of Commoners ...; Farris, Famine, Climate, and Farming ...; Piggot, Court and Provinces ... ])

III, 39: … Gerade das eigentümlich sozusagen aus freier Hand hingeschriebene Narrativ der letzten Stücke des Werkes gewinnt vollends an Historizität und Glaubwürdigkeit, wenn wir sie, wie dies Seki tut mit den geschichtlich berichteten Vorgängen selbst vergleichen. Unruhig und wechselvoll sind diese Jahre, in denen der alte Mönch Kyōkai sein Ryō-i-ki abschließt; viererlei treibt die Welt um; Da sind

  1. Dürre und Seuchen
  2. himmlisch Unsal, irdisch Wirrsal (天災地妖)
  3. Hungersnöte
  4. Unbarmherzig jagt man mit Falken und Hunden Hirsche, Eber und Vögel.

Vergleichen wir hierzu geschichtliche Quellen wie das Ruishu Kokushi (Abkürzung: RK; 類聚國史), das Nihon Kiryaku (Abk.: KR, 200 Bde.; 日本紀略), das Nihonkōki5 (Abk.: NK; urspr. 40, jetzt 20 Bde.; 日本紀後), so finden wir:

Zu 1:
NR: 809 Daidō 4.J. 7.M: Dürre, Saga besteigt den Thron.
RK: 809 Daidō 9. M.: Dürre, Seuchen. 818 Kōnin 9.J.: brachte man in Ise Taishingō eigens Gewebe-Opfer dar, damit die Seuche und Pestilenz vertrieben würde. 822 Kōnin 13.J. 7.M: Endlich Regen nach Dürre. In Kahi Seuchen
NK: 812: Kōnin 3.J. Dürre; Volk ist unruhvoll-bedrückt. 818 Kōnin 9. J.. Letztes Jahr wurde das Gepflanzte sämtlich durch die Hitze beschädigt; diesjahr steht es hoffnungslos mit den Neupflanzungen. 819 Kōnin 10. Jahr 7. M.: Dürre.

Zu 2:
NK: 809 Daidō 4.J. 7.M: Großer Wind, ebenso 8.-9. M. Sturm stürzt Häuser, zerdrückt des Taijo-Kaiser Gefährt. 813 Kōnin 4. J 6.M.: Hochwasser in Iwami, Aki. 814 Kōnin 6. M.: Regenfluten zerstören Felder. 815 Kōnin 5. J. 6.M.: 5. u. 9. M.: katastrophale Landregen, in allen Provinzen Unsal. 816 Kōnin 7. J. 1. M.: katastrophale Landregen. 8. M.: Stürme, in der Hauptstadt und in den Provinzen (schwere) Schäden.
RK: 818 Kōnin 9. J. 7.M.: Erdbeben in Sagami, Musashi, Shimōsa, Hitachi, Shimotsuke, Kasuza usw. Bergstürze, viele Dörfer verschüttet; die Toten unzählbar. 819 Kōnin 10. J. 6. M.: Schwere Regen. 7.M.: (Schwer) schädigende Stürme. 8.M.: Schwere Regen.

Zu 3: Hungersnöte
RK: 810 Daidō 5.J. 1.M.: in der linken Hauptstadt, in Mimasaka. 2. M.: in Tosa, Oki, Sanuki. 3. M.: in Yamato, Settsu, Bingo, Mikawa. 5. M.: in Awaji, Harima. 6. M.: in Tamba, Tōmoti, Miamasaka. 812 kōnin 3. J. 5. M.: in der Hauptstadt. Spendungen erfolgen. 6. M.: in Satsuma
NR: 817 Kōnin 8. J. 5. M: Shinano, Nagato. 818 Kōnin 9. J. 4. M.: in Kawachi. 820 Kōnin 11. J. 3. M.: Spendungen an die Hungernden. Kōnin 13. J. 7. M.: Yamashiro. 823 Kōnin 14. J. 3. M.: Hauptstadt.

Zu 4: Lustjagden
Werden vom RK erwähnt [Kōnin Jahr/Monat]: 1/1, 2/7, 3/6, 4/9, 5/12, 7/3, 8/8, 9/4, 10/5, 11/2, 13/8, 14/2.

Nun hat es zwar in alten Zeiten immer Mißernten, Dürre, Seuchen, Regennöte, Stürme und Hungersnöte gegeben; allein diese Nöte scheinen in den oben genannten Jahren besonders spürbar und vielleicht auch, dank den gesteigerten Reichsverkehrsverbindungen besonders vernehmbar gewesen zu sein. Auch mit den Lustjagden scheint es ähnlich zu stehen; sie scheinen unter Saga ein dem Manne des Volkes besonders auffälliges Phänomen gewesen zu sein, das mit Saga's Rücktritt im 4. Monat des 14. Jahres Kōnin (823), wenigstens in seiner Auffälligkeit zurücktritt.

Bei Bestimmung des Abschlußtermins der Abfassung des Ryō-i-ki kann auch nicht die mehrfach geschichtlich überlieferte Tatsache übersehen werden, daß im 2. Monat des 14. Jahres Kōnin (823) die Provinz Echizen in zwei Hälften geteilt und jede derselben zu einer eigenen Provinz gemacht wurde, wobei die eine, d. h. wesentlich der bisherige Gau Kaga den Namen Provinz Kaga erhielt. Das Ryō-i-ki aber spricht in III 14 und III 16 von der „Provinz Echizen Gau Kaga.“ Jedoch wenden einige Forscher ein, dies wiege so schwer nicht und zeuge nicht gegen Abfassung nach 823, da die alte Art zu reden sich wohl forterhalten habe; die Geschichten III 14, 16 liegen weit zurück.

Nehmen wir die letzten Teile des Werkes als von Kyōkai geschrieben und fragen, ob wir nichts aus im Werke gegebenen Daten des Lebens des Verfassers etwas betreffs der möglichen Abfassungszeit entnehmen könne, so erfahren wir in III 38, daß der Verfasser im 6. Jahr Enryaku (797) Frau und Kind hatte, daß er im 14. Jahre (805) den Mönchsrang Dentō6 verliehen erhielt. Insbesondere legt sich die Frage nahe, ob nicht aus der mehrmaligen Erwähnung des „Wissenden (Chisha) von Tendai“ etwas Triftiges geschlossen werden könnte. Deutlich schwebt diese Gestalt dem Bewußtsein Kyōkai's vor. Es liegt sehr nahe, in diesem „Wissenden“ den zu Anfang der Heian-Zeit wie einen unerhört leuchtenden Stern emporgekommenen Dengyō [postum; Saicho], den Gründer der japanischen Tendai, zu sehen, welcher im 23. Jahr Enryaku (804), rund 30 Jahre alt, zu Studienzwecken nach China gereist war, und welcher im 13. Jahr Kōnin (822) starb, 54 (nach anderen 56) Jahre alt. Aus solcher Verbindung würde späte Abfassung des Werkes folgen. Allein zumeist wird mit dem Titel Tendai Chisa der ursprüngliche Begründer des Tendai (Tiän-tei) auf dem Tiäntai-Berge in China, Dschi-kai bezeichnet, dem der Kaiser Yang von der Sui-Dynastie [ca. 581-618] diesen Titel verlieh.

Aller Wahrscheinlichkeit nach also hat Kyōkai bis in die späten Kōnin-Jahre gelebt und während dieser Jahre sein Werk abgeschlossen. Ja auf Grund des von Ekisai als unlesbar bezeichneten, aber von Itahashi in der Zeitschrift Kokugo to Kokubungaku („Japanisch und japanische Literatur“) 7. Band, 2. Heft 19307 offenbar aufgeklärten Satzes (in III 39: „Dies ist die jetzt in der Heian-Residenz an [hobo] die 14 Jahre die Welt regierende himmlische Majestät Kamino“) bestimmt Itahashi das Abschlußjahr des Werkes als Kōnin 13. Jahr8 (822).

Anmerkungen

1) Vgl. Bohners Bearbeitung [ ▲ ]
2) Auch Nakamura diskutiert die Datierungsproblematik ausgiebig (S. 9-14). Die herrschende Meinung geht heutzutage dahin, daß das Werk über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren zusammengestellt wurde, eine genaue Datierung daher nicht möglich ist. An der Verfasserschaft Kyōkais besteht kein Zweifel. [ ▲ ]
3) Das Werk entstand in einer Übergangszeit, als die beiden japanischen Silbenalphabete gerade erst entwickelt wurden, jedoch war die Vorstufe der man'yōgana durchaus verbreitet. Die „Erfindung“ der Silbenschrift wird dem Mönche Kūkai (postum: Kōbō Daishi), der 806 aus China zurückkehrte, legendär aber fälschlich zugeschrieben.
Zur Entwicklung der chinesisch-japanischen Schriftsprache und des Kambun vgl. Brochlos [2004].
[ ▲ ]
4) Seki Hōzen; Nihon-Ryōiki no Kenkyū, shū shite sono shūjihō ni tsuite; 1928 [Ryūkoku-Univ. Kyōto Diss.; Ms.] [ ▲ ]
5) Verfasst 841 von Fujiwara no Tsugunuru u. a.; nach anderen Fujiwara no Fuyutsugu. [ ▲ ]
6) Hier ist Bohner unspezifisch. In der Regierungszeit des Kaisers Jun’nin wurden fünf geistliche Ränge festgelegt (vgl. Shoku Nihongi XXIV), die alle mit der Bezeichnung Dentō… [傅灯] beginnen. Die Stufen sind von oben: …daihōshi, etwa: „Dharma-Großmeister der Weitergabe der Leuchte“; …hōshi, etwa: „Dharma-Meister …“; ;…man-i: 'Oberer Rang'; …jū-i 'Unterer Rang'; …nyū-i: 'Novize'. Diese waren den Stufen des 6. Ranges der Beamtenschaft gleichgestellt. (Siehe auch: Exkurs: Ritsuryō) [ ▲ ]
7) 板橋倫行; 日本霊異記の選述年時について, 国語と国文学,7・2,昭5年2月 [ ▲ ]

8) Zum Gelehrtenstreit um die Datierung vgl. Nakamura, Einleitung. [ ▲ ]