日本霊異記
„Legenden aus der Frühzeit des japanischen Buddhismus“ – übersetzt von Hermann Bohner

日本霊異記 Nihon Ryōiki

Ort:

Ein JikaiNN Biku übt Reinigungspraxis und erlangt wunderbar sich erweisende Kräfte

持戒比丘修淨行而得現奇驗力緣

Japanisch

Gunsho ruijū
Text 
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大皇后天皇之代,持統朝.有百濟禪師,名曰-多羅常.住高市郡部內法器山寺.勤修淨行,看病第一.應死之人,蒙驗更蘇.每咒病者,而有奇異.取楊枝上枝時,立錫杖於錫杖,而互用二物,物不仆,如鑿而樹之.天皇尊重而常供養,諸人歸依而恆恭敬.斯乃修行之功,遠流芳名,慈悲之德,長存美譽也.
Ryō-Wiki

Aus J emendiertes ist derartig gekennzeichnet.

Zur Zeit der Himmlischen Majestät der Großkaiserin2 [Jitō] lebte ein Kudara-Zenmeister mit Namen Tajō (多常) genannt. Er wohnte im Takaichi-Gaue im Hoki-Bergtempel3. Ernstlich Reinigkeitspraxis (浄行) üben und Kranke besuchen, war sein Erstes. Menschen, die des Todes waren, erfuhren Erweise (seiner Kraft); Kranke [Tote] weckte er wieder (zum Leben) auf, und Seltsames gab es. Zur Zeit, da er einen Weidenzweig4 (楊枝 [J: Zinnstab]) nahm, stellte er den Weidenzweig auf, nahm wieder einen Weidenzweig und stellte ihn darauf, und die beiden fielen nicht um; einem Bohrer gleich standen sie. Die Himmlische Majestät hielt ihn hoch und wert und machte ihm Darbringungen. Alle Leute hingen ihm an und vertrauten ihm und hielten ihn insgemein in hohen Ehren. Das ist: der (heiligen) Übung (修行) Verdienst-Tugend (kudoko) wohlduftender Name strömt weithin; der Barmherzigkeit-Tugend edler Ruhm bleibt lange Zeiten [freier: „immerdar“].