日本霊異記
„Legenden aus der Frühzeit des japanischen Buddhismus“ – übersetzt von Hermann Bohner

日本霊異記 Nihon Ryōiki

Ort:

(A) Zuerst erscheinen Vorzeichen des Unheils oder Heiles, und hernach tritt die Verwirklichung solches Unheils oder Heiles ein

災與善表相先現而後其災善答被緣

Japanisch

Gunsho ruijū:
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Ryō-Wiki

  Der zweite Teil (B) hat autobiographische Züge, wobei diese jedoch mehr symbolischen Charakter haben, als faktisch sind. Im Maeda-Manuskript fehlt der erste Teil (A).

Vorbemerkung: Wie am Anfange des Werkes (I: 4, 5), so finden wir gegen Schluß in dieser 38. Erzählung eine Art geschichtlicher Bericht. Doch unterscheidet sich III, 38 von allen übrigen Erzählungen.
Das die Erzählung zusammenfassende ist: Vorzeichen und Erfüllung. Der Bericht führt uns auf die Höhe der Nara-Zeit in Shōmu (724-49) über die Akme und Krise des Nara-Kaiser- und Mönchtums in der Kaiserin Abe (reg. als Kōken 749-58 und Shōtoku 764-70), die den Mönch Dōkyō liebt und ihn zum Dharma-Kaiser macht, bis hin zur Verlegung der Hauptstadt, zuerst nach Nagaoka (Ermordung des Hauptbefürworters und Erbauers Fujiwara no Tanetsugu, dann nach Heian-Kyōto (Kwammu-Tennō, Gründungs-Blütezeit). Die Erzählung verbindet sich sodann mit III, 39B, der Schlußerzählung, welche zu Saga-Tennō und damit der ersten vollen Blüte des Heian-Zeitalters führt.

Awajishima, Hyōgo (handkolorierte Photographie der Meiji-Ära)

Shōmu dankt 19.8.749 ab, stirbt erst 3. Tag 5. Monat 756, während in der Zwischenzeit Abe (阿部内親王) als Kōken regiert, die im 10. Jahr Tempyō zur Thronfolgerin ernannt worden war. Am selben Tag wird Funado zum Thronfolger (儲君) erklärt, aber im folgenden 3. Monat 757 abgeschafft, worauf es natürlicherweise zu Opposition Funado’s kam (vgl. III, 3), diese endete mit seinem Untergang. Das Shoku Nihongi berichtet, daß man im 7. Monat Krieger entsandte und seinen in der rechten Hälfte der Hauptstadt liegenden Wohnsitz umzingelte und ihn und Prinz Kifumi9 sowie weitere Mitverschwörer verhaftete. An seiner Stelle wird der eng mit Nakamaro verbundene Prinz Ohohi (大炊; Naka,ura: Ōhi) zum Thronfolger bestimmt.
Im folgenden Jahr 758 tritt Kōken zugunsten dieses Prinzen zurück, der nun als Jun’nin regiert. Doch nun entwickelt sich der Kampf zwischen dem mächtigen Fujiwara-Oheim (Nakamaro) und dem von der Kaiserin geliebten Dōkyō. Dieser Kampf führt zur Entthronung Jun’nin's 9. Tag 10. Monat (7.11.) 764, der 10.11.765 im Verbannungsland Awaji stirbt [deshalb auch Awaji Haitei], und zur Vernichtung Nakamaro's und der Seinen. Doch auch Dōkyō's Schicksal erfüllte sich; das Kaisertum besann sich auf sich selbst (wie es auch das Mönchtum dann tat). Dōkyō stürzte von seiner Höhe herab, Kwōnin (770-81) entfernte ihn. Kwammu schuf ein neues Kyōto.

The more laws and restrictions there are
The poorer people become.
The sharper men's weapons,
The more trouble in the land.
The more ingenious and clever men are,
The more strange things happen.
The more rules and regulations,
The more thieves and robbers.

Therefore the sage says:

I take no action and people are reformed.
I enjoy peace and people become honest.
I do nothing and the people become rich.
I have no desires and
people return to the good and simple life.
[Taoist]

Die Kaiserin hatte 769 Wake no Kiyomaro (733-99) und dessen Schwester Hōkin (729-98) beauftragt, vom Orakel des Hachiman(-Schreins) in Usa einen Rat hinsichtlich ihrer möglichen Abdankung (zugunsten Dōkyō’s) einzuholen. Vor seiner Abreise wurde Kiyomaro von Dōkyō und dessen Komplizen Nakatomi no Asamaro, dem kazukasa des Dazaifu, bedrängt, einen günstigen Orakelspruch zu bringen und versprach einen hohen Hofrang. Kiyomaro kehrte jedoch mit dem Bescheid zurück, der Gott habe sich gegen die Thronbesteigung eines jeden, der nicht der kaiserlichen Familie angehörte, gewandt. Der erzürnte Dōkyō erreichte (Jingo Keiun 3/9/25) einen Bannspruch der Kaiserin gegen Kiyomaro und seine Schwester, die beschuldigt wurden den Orakelspruch falsch berichtet zu haben. (Ein Bote des Hachiman soll der Kaiserin im Traum erschienen sein.) Hōkin, eine Nonne, wurde aus der Sangha ausgeschlossen, ihr Bruder und sie wurden nach Ōsumi bzw. Bingo verbannt. Der Familienname wurde von Kiyo (= Reinheit) in Kitana-maro (穢麿, kitana = dreckig) geändert. Die Kaiserin folgte jedoch dem Orakelspruch trotzdem und dankte nicht ab. Sie verstarb 770 (8/4; postum: Takano Tennō), nachdem sie dem Hachiman-Schrein bereits einige Tage vor ihrer zweiten Thronbesteigung eine Pfründe von 25 Häusern gegeben hatte.
Unmittelbar nach seinem Regierungsantritt verbannte Kōnin Tennō (reg. 770-81) Dōkyō nach Shimotsuke und rief die beiden Verbannten zurück. Im Maeda-Manuskript fehlt dieser erste Teil (A).

Nächstes  Teil B (Kyōkai's „Autobiographie“)

A

Wenn sich Vorzeichen (表柤) des Unheiles oder Heiles zeigen wollen, so nehmen solches Unheils oder Heiles Vorzeichen zuerst eines Wesens () Gestalt an und umwandeln die Welt in Sang und Lied und zeigen (Kommendes) an. Zu solcher Zeit hören die Menschen der Welt jenes Singen und geben singend es überallhin weiter.


Fujiwara Stammbaum

Die in der Nara-Residenz 25 Jahre die Welt regierende Große Himmlische Majestät1 Shōhō Ōshin Shōmu berief den Dainagon Fujiwara no Asomi 'Nakamaro'2 ließ ihn vor sich niedersitzen und erließ (an ihn) die erhabenen Worte3: „Es ist Unser Wunsch, Unsre beiden Kinder, Prinzessin Abe und Prinz Funado4 (道祖親王) die Welt regieren zu lassen. Wie ist es damit? Ist dies Wort anzunehmen oder nicht?“ Nakamaro erwiderte: „Überaus vortrefflich und gut ist es.“

Eid in Bayern

Da er nun die kaiserlichen Worte übernahm, ließ die Himmlische Majestät Gelübde tun (祈, ukehi), gab ihm erlauchten Reiswein5 zu trinken, hieß ihn schwören, den erhabenen Erlaß an ihn richtend: „Wenn von diesem Unserem hinterlassenen Befehle abgewichen wird, werden Himmel und Erde sich einander neiden und groß Unheil wird empfangen. Schwöre du nun!“ Zu der Zeit schwur Nakamaro und sprach: „Sollte ich während kommender Regierungen abweichen von dem erhabenen Erlasse, so werden die Gottheiten des Himmels und die Wesenheiten der Erde (天神地祇) in Eifersucht und Grimn aufstehen, groß Unheil kommt, der Leib zerbricht, das Leben wird zu nichte.“ In solcher Weise ward von ihm geschworen, erlauchter Reiswein ward ihm zu trinken gegeben, und des Gelübdes Darbringung () ward alsbald vollendet. Hernach aber, nachdem die Himmlische Majestät verblichen war, ward diesem hinterlassenen letzten hohen Willen gemäß Prinz Funado zum Thronfolger (儲君 mōke no kimi) gemacht.

Lied 1

Zur Zeit, da die Himmlische Majestät mit der Großkaiserin in gleicher Weise in der Nara-Residenz weilte6, sangen alle Lande der Welt:7

Jung scheidender Herrscher, –
rasch scheidender Herrscher –
Die Tomiroki8
wann mögen (mit Lust) sie sich tummeln?
Die Flundern
wann mögen (mit Lust) sie sich tummeln?

So sangen sie. Allein am 18. Tage des 8. Monats des 9. Jahres Himmelswage-Siegeskleinod (Tempyō shōho, 7.9.757) der erlauchten Regierung jener Kaiserlichen Herrscherin der Himmlischen Majestät Abe, sowie der Großkaiserin [Kaiserinwitwe], änderte man (die Jahresbezeichnung) in Himmelswage-Kleinod-Zeichen (Tempyō hōji) Ursprungsjahr: in diesem Jahre war es, daß man den Thronfolger Prinz Funado zu des Großen Palastes [Textlücke] Halle hinaustat, verhaftete, in Kerker setzte und vom Leben zum Tode brachte. Gleicherweise wurden Prinz Kifumi, Prinz Shiwoyaki9 und Angehörige verschiedener Uji vom Leben zum Tode gebracht.

Lied 2, 3

Wiederum im 10. Monat 8. Jahr Kleinod-Zeichen (764) wich die Himmlische Majestät Oho-hi (大炊 Jun’nin-Tennō10), von seiten der Kaiserin [Abe; Ex-Kōken] geschädigt (), den Kaiserthron aufgebend, nach dem Lande Ahaji zurück. [Textlücke ......... ] sowie Nakamaro und die mit ihm und Angehörige verschiedener Uji wurden vom Leben zum Tode gebracht. Daß vordem alle Lande der Welt gesungen hatten [......... Textlücke] war des Unterganges Vorzeichen gewesen.

Wiederum zur Zeit, da die Großkaiserin (zu Throne) saß (), sangen alle Lande der Welt [ihm, dem Mönch Dōkyō, der die Tonsur trägt] [Textlücke] Und wieder sangen sie:

Daß ich reichlich ihm von meinen Haaren geben könnte,
auf daß wir, gleich andern Menschen (werdend)
mit einander schliefen .........!11

So sangen sie. In dem Ursprungsjahre Himmelswage-Gottschutz (Tempyō-jingo) der erlauchten Regierung der Kaiserlichen Herrscherin der Himmlischen Majestät Abe [jetzt als Kaiserin Shōtoku], in einem auf Holz-unten-Schlange (765) fallenden Jahre fing es an, daß der Mönch aus dem Uji Yuge, der Gesetzesmeister Dōkyō12, mit der Kaiserin auf gleichem Kopfkissen (ruhend, mit ihr) Verkehr pflegend in den Regierungsgeschäften assistierte und so die Welt regierte. Was das angeht, daß man in jener Weise sang, so war, daß der Gesetzesmeister Dōkyō mit der Kaiserin auf gleichem Kopfkissen (ruhend, mit ihr) Verkehr pflegend in den Regierungsgeschäften assistierte, des Vorzeichens Verwirklichung.
Wiederum zu der gleichen Kaiserin Zeit sang man:

Unterm immergrünen Baume13
O ißt der Mönch sich fett und bringt andre bei.
Lied 4

So sang man. Hiebei ist zu wissen: Zu eben dieser Zeit machte man den Gesetzesmeister Dōkyō zum Hōō (Dharma-Kaiser, Papst), den Mönch aus dem Uji Kamo, den Gesetzesmeister Inkō, machte man zum Hōshin (Dharma-Minister). [Textlücken] daß ......... als Sangi (Staatsrat) in den Regierungsgeschäften des Reiches Beistand leistete, war des Vorzeichens Verwirklichung.

Wiederum während der Regierung der in der Nara-Residenz 25 Jahre die Welt regierenden Großen Hohen Himmlischen Majestät Shōhō Ōshin [Shōmu] sang alle Welt:

Westlich des morgensonnenbestrahlten Tempels der reichen Rheede, eija!
im Kirschenbrunnen14 eija, eija!
schwimmt der helle Edelstein,
schwimmt der glückbringende Edelstein,
eija, eija! eija, eija!
Da solches geschiehet,
blühen die Lande, blühet auch unser Haus,
eija! eija!

So hatte man gesungen. Und hernach, zur Zeit der kaiserlichen Herrscherin der Himmlischen Majestät Abe [hier als Shōtoku], im 4. Jahr Gottschutz-Glückeswolken! In dem auf Metall-oben-Hund fallenden Jahre, im 8. Monat, am 4. Tage (28.8.740), gelangte die Himmlische Majestät Shirakabe [Kōnin] auf den Thron. Im gleichen Jahre im Winter, im 10. Monat, am ersten Tage, brachte das Land Tsukushi eine Schildkröte15 dar. Man änderte die Jahresbezeichnung in Schatz-Schildkröten Ursprungsjahr und regierte so die Welt. Hier ist zu wissen: Wenn man vorher jenes sang, so war, daß die(se) Himmlische Majestät die Welt regierte, des Vorzeichens (Nipponese) () Verwirklichung.

Lied 5

Wiederum, zur Zeit der kaiserlichen Herrscherin, der in der Nara-Residenz das Reich regierenden Himmlischen Majestät Abe sangen alle Lande:

Tritt nicht heftig auf!
Denn dieser Boden, stracks dem Großpalaste (大宮) gegenüber,
ist der Hügel Yamabe!16

(Jap. Zeitrechnung)

So sangen sie, und hernach im Zeitalter der Himmlischen Majestät Shirakabe, Himmels-Erwiderung Ursprungsjahr, in einem auf Metall-unten-Hase fallenden Jahr (781), gelangte die Himmlische Majestät Yamabe auf den Thron und regierte die Welt. Hieraus ist zu wissen: wenn man vorher (so) sang, so ist, daß die Himmlische Majestät Yamabe auf den Thron gelangte und die Welt regierte, des vorhergeschehenen Vorzeichens Verwirklichung.


Kammu (735-806; reg. ab 781)21

Zur Zeit der Himmlischen Majestät Yamabe [Kwammu] im 3. Jahr Enryaku in einem auf Holz-oben-Ratte fallenden Jahr im Winter, in der Nacht des auf Holz-oben-Schlange fallenden achten Tages des 11. Monats, von der Stunde des Hundes bis zur Stunde des Tigers17 bewegten sich allenthalben die Sterne des Himmels und flogen in Scharen und siedelten um. Im gleichen Monat am 11. Tag, Erde-oben-Affe, siedelte die Himmlische Majestät mit dem Kaiserlichen Thronfolger Sahara18 von der Nara-Residenz (諾楽) nach der (長岡宮) über. Flug und Umsiedlung der Sterne des Himmels war Vorzeichen der Residenz-Umsiedlung der Himmlischen Majestät, im folgenden Jahre, einem Jahr Erde-unten-Stier (785), im Herbst, im Monat in der Nacht des 15. ward, die ganze Nacht, des Mondes Antlitz schwarz, er verlor seinen Schein, der Himmel verfinsterte. Im gleichen Monat am 23. Tage (1.1.786) zur Stunde des Ebers wurde der den dritten Geraden Rang innehabende Minister des Amts der Riten20 Fujiwara no Asomi Tanetsugu19 in der Inselstraße der Nagawoka-Residenz von dem Leibgarden-Toneri Sukune no Wojika und dem Kozumi Hahaki-himaro erschossen. Daß der Mond seinen Schein verlor, war das Vorzeichen dieser Ermordung des Ministers Tanetsugu.

Nächstes  Teil B (Kyōkai's „Autobiographie“)

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Weiterführend

  1. Die Geschichte der Beziehung der Kaiserin mit Dōkyō wurde 1963 vom Regisseur Kinugasa Teinosuke unter dem Titel Yoso verfilmt, mit Ichikawa Raizo in der Rolle des Dōkyō und Endo Miyako als Kaiserin. (Auch mit engl. Untertiteln als “Priest & Empress.” Der Rasputin-gleiche Dōkyō, wird am Ende – historisch unrichtig – geköpft.)
  2. Während des späten Mittelalters und zur Tokugawa-Zeit, war Dōkyō war unter Männern eine Art Volksheld. Sein Name wurde synonym mit der Bedeutung „großer Schwanz.“ Die Enzyklopädie der Muromachi-Zeit Kagakushū (下学集) gibt an er hätte ein Glied größer als ein Hengst gehabt. (Zum Vergleich). Ein Sprichwort der Edo-Zeit lautet: „Wenn Dōkyō sich hinsetzt, stehen drei Knie vor (道鏡はすわると膝が三つ出来)“
  3. Hermann Bohner: Assyrische und chinesisch-koreanische Omina-Texte
    Referat (mit Bildillustrationen), OAG "Nachrichten" No. 41, 1936 S. 33-42 (Volltext, 9,5 Mb)

    Detaillierendes Referat einer Gegenüberstellung assyrischer und (andrerseits) chinesischkoreanischer Omina-Texte, wie sie der jap. Religionswissenschaftler Ishibashi Chishin (Tōkyō, Kais. Universität) in neuester Arbeit vollzieht, indem er das neuerdings entdeckte und in den Vordergrund des Interesses getretene, China, genauer Korea entstammende Werk Kuan K’uei Chiyao (箤窺輯要, Pinyin: Gûan kui Jí yao) erste Vorrede 1653) den assyrischen Texten von Morris Jastrow (in: Die Religion Babyloniens und Assyriens; 3 Bände 1905-1913, S. 203-) gegenüberstellt.

    Das koreanische Werk ist eine wahre Fundgrube für Omina-Kunde. … Die Übereinstimmung einer großen Reihe der Texte dieses Verkes mit den assyrischen Texten ist überaus auffällig; mehrfach muß, trotz aller Diskrepanz der beiden Sprachen oder Schreibweisen, von wirklicher Übereinstimmung geredet werden. Besonders weithin entsprechen sich die Reihen der Vordersätze, d. i. der aufgezählten Omina, von denen ausgegangen wird, während die Deutung selbst zwar meist im Unglücks- oder Glückscharakter entspricht, aber im übrigen oft selbständig ist, z. B. bisweilen durch den Schriftcharakter oder Ähnliches beeinflußt.
    1. Gruppe: Himmlischirdische (astronomische) Erscheinungen. Termini mit Illustrationen: „Bedeutsam,“ sagt Ishibashi, „wird das Werk des Fernen Ostens besonders dort, wo Wissenschaft des nahen Ostens, hier die Assyriologie, mit ihren Texten nicht mehr weiter kommt oder wenigstens nicht zu einheitlicher Klarheit der Übersetzung gelangt. Mehrfach sieht sich Jastrow z. B. genötigt, Fragezeichen hinter die Übersetzung zu setzen, und was eigentlich die angewandten Übersetzungstermini "Hof" "Lichtung" "Umriß" (usw.) bedeuten sollen, bleibt unsicher. Das Werk des Ostens dagegen bringt im 56. Vol. die Termini und dazu im 9. erklärende Bildillustration.“ Über 17 Omina wird zunächst einreferiert; es folgen: Schamschata: Wolkenfarben, Sonnenflecken, Finsternisse, Regen; Hof, Regenbogen; Erdbeben, Donner, Wolkenbildungen; Anderes.
    2. Gruppe: Tier und Mensch: a) Schlange, b) Hund, c) Mißgeburten von Tieren, von Menschen.
  4. Vgl auch: 山口敦史; 日本霊異記と中国仏教―下巻第三十八縁をめぐっ; in: 上代文学, 66号 (平 3年 4月)