日本霊異記
„Legenden aus der Frühzeit des japanischen Buddhismus“ – übersetzt von Hermann Bohner

日本霊異記 Nihon Ryōiki

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Vorbemerkung zur Internet-Version

(von Adi Meyerhofer)

In seine Werkverzeichnis Abhandlungen Veröffentlichungen Ostasien betreffend, aus dem Jahre 1955, beschreibt Herrmann Bohner das Nihon Ryō-i-ki wie folgt:

日本国現報善悪霊異記
No. 4: Nippon-koku Gembō Zenaku Ryōiki
(Nihon Ryō-i-ki)

Legenden aus der Frühzeit des japanischen Buddhismus. Übersetzt, eingeleitet und erläutert von Dr. Hermann Bohner, Herausgegeben von OAG, unter Beteiligung der Ōsaka-Tōyōgakkai (Osaka Ostasiatische Gesellschaft), Tōkyō 1934; Sert.: Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens; Bd. 27
1. reprint: ([d. Ausg.] Tōkyō 1934-1935) New York, London 1965 (Johnson Reprint), 245, 91 S.

Moderne japanische Ausgaben bzw. Kommentare (Auswahl) sind in der modernen Bibliographie zusammengefaßt. Ehem. Prof. M. Terakaw vom Doshisha Women's College hat eine Bibliographie (1250 Einträge) zum und über das NR auf japanisch zusammengestellt.

I. Textband:

II. Band:

Aus dem Vorwort: „Dies von dem buddhistischen Kleriker Kyōkai nach der Nara-Zeit (710-784) oder wahrscheinlich schon während derselben verfasste Werk ist bedeutsam. 1) als älteste existierende japanische buddhistische Legendensammlung. 2) als erstes Werk der sog. Setsua-bungaku, d. i. Literatur der ursprünglich mündlich gesprochenen, dann in schöner Form aufgeschriebenen Erzählung, welche nach und nach zu immer grösseren Werken sich entfaltet, bis sie auf der Höhe des Mittelalters zu wahren Riesenwerken aufblüht; Ryōiki, ist Ausgangspunkt, ja Hauptzellkern. 3) Geht man durch die Werke dieser Erzählungsliteratur, so ist es, als gehe man vergleichsweise von der Höhe des europäischen Mittelalters, von jener Zeit, da schon leise der Niedergang der Kreuzzüge einsetzt, zurück über Barbarossa u. die Salier, die Ottonen bis in die Zeit Karls des Großen; das Ryōiki aber gibt, von dieser besonderen Seite her, die für die jap. Geschichte u. das jap. Wesen einzigartig grundlegende jap. Frühzeit, die „Nara-Zeit.“ 4) Das Werk hat endlich allgemein Gegenwartsbedeutung, hinsichtlich des Religiös-Realen. Wenn hier unter anderem Erfahrungen berichtet werden, wie sie in der Gegenwart etwa von der Irin Maud Gonne Macbride ("A servant of the Queen") und auch sonst mehrfach, als erlebt berichtet werden, oder wie wir sie von indischen Guru wissen, so fällt an solchem Werke weithin das nur Gelehrte oder das Vergangene ab; Religionswissenschaft wird auf jenes Unbegreiflich-Faktische, das Totalitär-aliter (jap. ryō-i, 霊異) hingewiesen.“


Keines der überkommenen Nihon Ryō-i-ki-Manuskripte [NR] gibt den vollständigen Originaltext. Bekannt sind vier, voneinander abweichende, Manuskripte:

  1. Kōfukuji-Manuskript, das akkurateste, kann auf das Jahr 904 datiert werden, wurde jedoch später erneut kopiert. [Ōya (1934)]
  2. Shimpuku-ji-Manuskript, aus der Kamakura-Zeit (1285-1233), ist weniger korrumpiert als die beiden folgenden, da es sich aber mindestens um eine vierte Abschrift handelt, ist es fehlerhaft. [Koizumi (1962)]
  3. Maeda-bon, eine Abschrift des dritten Faszikels. Datiert 1236, 1883 wiederentdeckt. Der erste Teil des Vorwortes zu III findet sich nur darin. [Maeda (1931). Scans mit den jeweiligen Kapiteln verlinkt]
  4. Kōya-Manuskript (= Sanmaiin-Manuskript). Datiert 1214 (ca. 1930-40 verschollen). Enthielt alle drei Faszikel, jedoch unvollständig und korrumpiert.
  5. Das im Raigo-in, von Kioto entdeckte Manuskript der Faszikel 2 und 3, zum japanischen Nationalschatz erklärt und heute im Nationalmuseum aufbewahrt, wurde später entdeckt und ist daher hier nicht von Bedeutung.

Es ist nicht immer klar, welche Vorlagen Hermann Bohner neben der Ausgabe Itahashi's jeweils verwendet hat. Angesichts seiner bekannten Vorliebe für das Gunsho ruijū [GR] ist davon auszugehen, daß ihm die Version Kariya Ekisai's [KY] darin, den er auch mehrfach zitiert, als Vergleichsgrundlage gedient hat. Aus den Anmerkungen geht jedoch auch hervor, daß H. B. sich stellenweise aus den Texten in den Paralellen (meist Konjaku monogatarishū) Inspirationen geholt hat. Dies dürfte auch die stellenweise starken Unterschiede zu der engl. Übersetzung Nakamura's erklären, die jedoch offensichtliche Probleme mit poetischen Textstellen hat. „Gedichte kann man nicht übersetzen, bloß umdichten“ stellte Artur Schopenhauer richtig fest. H. B. hat das bei den gatha – meist gelungen – versucht. Um dem Betrachter dieser Webseite zusätzlich eine Vergleichsmöglichkeit zu geben, hat deren Gestalter Scans der entsprechenden Textstellen mit eingefügt.

Eine Übersetzung richtet sich immer in erster Linie an diejenigen, die die Ursprungssprache nicht lesen können. Daher muß Text einigermaßen gut lesbar sein. Der übermäßige Gebrauch von, Klammern und Kanji (sino-japanischen Schriftzeichen) ist zu vermeiden, damit Nicht-Fachleute nicht schon auf den ersten Blick abgeschreckt werden. H. B. hatte seinen Text konsequent in zwei Teile getrennt: 1) Textband, 2) Anmerkungen, die jedoch in der vorliegenden Buchform schlecht nutzbar waren. Das Medium Internet hat es dem Gestalter dieser Seite erlaubt, die Teile so zusammenzuführen, daß durch die mitgegebenen Zusatzinformation die Lesbarkeit nicht beeinträchtigt ist, jedoch gleichzeitig (hoffentlich) alles Wissenswerte übersichtlich zur Verfügung steht. (Dies ist eine Textstelle mit versteckter Zusatzinformation. (Hier könnte Ihre Werbung stehen! ;-)
Üblicherweise verstecken sich auf dieser Webseite an derartig markierten Stellen japanische Schriftzeichen.)
Die in den ergänzenden Anmerkungen präsentierte Information, kann das jeweilige Subjekt nur oberflächlich berühren. (An sich unzulässige) Verallgemeinerungen und daraus folgende Ungenauigkeiten waren leider nicht ganz vermeidbar.
Die Seite richtet sich weniger an qualifizierte Japanologen – die können den Text im Original lesen und beurteilen – sondern an die Allgemeinheit, speziell diejenigen, die:

(Die Erfahrung zeigt, daß dieser Leserkreis überschaubar ist, diese Seite verzeichnete 2007-11 monatlich durchschnittlich 20-30, gelegentlich 60 Aufrufe. Schön daß Sie hier sind.)

Die „Legenden aus der Frühzeit des japanischen Buddhismus“ wurden deshalb zur Aufbereitung im Internet ausgewählt, da sie von Bohners „Geschichtlichen Hauptwerken“ am wenigsten vom heutigen Wissenstand überholt sind. Seine kleineren Werke stehen bereits online zur Verfügung: 1) Kurzbiographien aus Monumenta Nipponica lizenzpflichtig bei JSTOR; 2) Die drei Artikel in „The XXth Century“ Shanghai (komplett online) auf den Seiten der „Russian Collection“ der University of Hawaï. In seiner späteren Schaffensphase hat sich H. B. auf das konzentriert. Der Gestalter dieser Seite hat jedoch nie ein engeres Verhältnis zum japanischen Theater entwickelt. Desweiteren sind diese Schriften teilweise noch urheberrechtlich geschützt.
Bohners Werk ist zwar in Fachkreisen bekannt, wird jedoch von den wenigsten Japanologen ernsthaft betrachtet. So spricht Dr. M. Rüttermann, Mitherausgeber des Grundriß der Japanologie von der vorliegenden Übersetzung als „Aufzeichnungen über wundersame Dinge im Lande Japan“ und vom „Pastor der evangelischen Ostasienmission“ H. B. – Joschka Fischer soll auch mal Taxi gefahren sein, nicht wahr?
Paul Varey hat in einer Rezension angemerkt, daß er an zweifelhaften Stellen Teile Bohners und Nakamura's Übersetzung auf Fehler verglichen habe – in jedem Fall habe H. B. richtig und Nakamura falsch gelegen.

Bio-Bibliographie Hermann Bohners (1884-1963)

Diese Seite ist auch eine Verneigung vor der Arbeit eines genialen „Kollegen,“ der, soweit das aus dem bisher vorliegenden Material gesehen werden kann, den Ton immer richtig (wenn auch im Geist seiner Zeit manchmal etwas nationalistisch) getroffen hat. (Der stellenweise wunderschön antiquierte Sprachgebrauch Bohners wurde unverändert gelassen.) Insbesondere war Hermann Bohner nicht – wie bei vielen anderen Gelehrten, wie sie sich zuhauf an japanologischen Seminaren tummeln – die „Philosophie des Übersetzens“ wichtiger als die Praxis selbst. Sein Ziel war „Japanische Quellen in Übersetzung bereitzustellen“. Punktum!1

Manga 1
Manga 2
Ein schönes, extremes Beispiel der Schwierigkeit des Dolmetschens aus dem Japanischen hat J. Rickmeyer anhand obigen Mangas in BJOAF 2006 analysiert. Beachte die Kommentare der beiden sarariman am Schluß.
(Persönlich übersetzte ich lieber die Antworten von Sumo-Ringern in Fernsehinterviews A. M.)

Der Ersteller dieser Seite (不患人之不己知, 患不知人也。) ist kein großer Wissenschaftler oder Historiker, sondern lediglich technischer Fachübersetzer für Japanisch, der bloß die vier Grade des Nihon Kagaku Gijutsu Honyaku Kyōkai durchlaufen hat. Er ist mehr mit Sätzen wie „Steckverbinder lösen; Klemme 23 auf Durchgang prüfen“ vertraut, als mit Texten wie dem Vorliegenden. Er ist nichts als ein – wie alle Übersetzer, sehr genauer – Leser der ihm vorliegenden Texte. Er maßt sich nicht an, die Komplexitäten des klassischen Japanisch mehr als nur ansatzweise verstanden zu haben – jedoch wird er es nach Abschluß dieses Projekts dem 12jährigen Yüan von Liang gleichtun. Auch, obwohl er nur geringe Erkenntnisse des WEGs hat, kann er trotzdem die von Bohner in seiner Einleitung zu Zen-Worte im Tee-Raume gemachten Anmerkungen hinsichtlich Schwierigkeiten der Übertragung gut nachvollziehen:

Zunächst, in den Kōan dieses Buches, werden Schriftbilder übersetzt. Bei den Schriftzeichen aber bleibt Einzahl, Mehrzahl, Kasus, grammatische Verbindung ungefragt; deutsche Übersetzung kann nicht derart unbestimmt bleiben; ein Etwas geht verloren. Zweitens ist der Text Übersetzung aus dem Japanischen. Das Japanische aber hat Eigenheiten, die wir nicht recht nachmachen können; Einzahl, Mehrzahl bleiben meist ungenannt; ich, du, er, wir, ihr, sie – die Person bleibt meist unbestimmt. Das gerade gibt einen besonderen Reiz. Bei Zen, wo das Ich in das Du, in das All leicht übergeht, übergehen soll, ist solche Sprache eigenwertig und eigentümlich. Die Beziehungsetzung erscheint im Japanischen weithin als eine äußerst lockere. Als Beispiel sei hier der japanische Kasus absolutus (wa ∼は) genannt.No

Dazu kommen noch die Schwierigkeiten des handgeschriebnen klassischen literarischen Japanisch, bzw. auch des Kambun. Erschwerend weiterhin, daß in der unmittelbaren Nachkriegszeit die japanische Schrift einer Reform unterzogen wurde, die – anders als ihr deutsches Gegenstück 1996 – zu einer gelungenen Vereinfachung der Schriftsprache geführt hat. Jedoch sind dadurch viele der seltener gebrauchten Kanji nur noch durch Nachschlagen verständlich; das gilt umso mehr bei buddhistischem Bezug und bzgl. Nara-Zeit-Lesungen. Am Anfang jeder Arbeit auf diesem Gebiet steht die Aufgabe, die Gedanken der japanischen Quellen in unsrer eigenen Sprache nachzubilden. Da Wörterbücher den Übersetzer nicht selten im Stich lassen, sind damit oft tagelange Detailstudien verbunden, in denen er nur wenige Zeilen voranschreitet. Etwas, daß Hermann Bohner mit Hingabe getan hat, auch wenn man dessen Versuche teilweise Ortsnamen zu übersetzen (z. B. „Ein-Hügel-Dorf“) als mißlungen bezeichnen muß. (In solchen Fällen wurde im Text die japanische Lesung mit eingefügt.) Die Übersetzung – dann als Fußnote – erscheint nur gerechtfertigt, wenn sich aus dem (übersetzten) Namen ein Bezug zum Inhalt ergibt. Hierzu teilt der Webseitengestalter die Ansicht von Fr. Hijiya-Kirschenreit: »Die Familiennamen Tanaka, Honda oder Inoue als „Mittenfeld,“ „Wurzelfeld“ bzw. „Buchfeld“ oder „über dem Brunnen“ wiederzugeben, läuft wie die pseudo-etymologisierende Übersetzung von Lokalitäten im Stile von „Schiffsbrücke“ für Funabashi oder „Tausendleben“ für Chitose in der Regel auf Nonsens hinaus. Diese vor allem in Übersetzungen bis in die neunzehnhundertsechziger Jahre nicht selten praktizierte Verfahren, verfremdet den Ausgangstext zusätzlich, und das ausgerechnet da, wo sich dem Leser des Originals keinerlei Auffälligkeiten bieten.«
Zu diesem Zusammenhang formulierte Dieter Zimmer knapp und durchaus richtig „Sprachtatsachen werden übersetzt Kulturtatsachen aber nicht,“ wobei es sich bei einem Werk wie dem vorliegenden nicht umgehen läßt zahlreiche Anmerkungen in Fußnoten unterzubringen. Dies ist insbesonders deshalb nötig, weil solche Texte auch „Muttersprachlern“ durch ihre große Ferne im kulturellen Kontext extreme Schwierigkeiten bereiten (vgl. im Deutschen das Nibelungenlied), ganz abgesehen von den Komplexitäten des Kambun. Für das Nihon Ryoiki zeigen dies auch die in „modernes“ Japanisch umgeschriebenen () Neuausgaben, wie die zweite Auflage der englischen Ausgabe Nakadas oder des Nihon Ryoiki-Mangas. H. B.’s Umschrift des Chinesischen, die auf dem heute nicht mehr üblichen Lessing-Othmer'schen System basiert, wurde beibehalten, jedoch, wo möglich, standardisierte Umschrift (abhängig von der Quelle nach Wade-Giles oder Pinyin) ergänzt.2

Beim Schreiben über japanischen Buddhismus ist man mit dem Problem konfrontiert, wie mit den chinesischen Eigennamen (oder Spezialausdrücken) umzugehen ist. Denn es kann nicht zum japanischen Buddhismus geschrieben werden ohne Verweise auf die alten chinesischen Meister, die Plätze an denen sie lebten usw. Japanische buddhistische Gelehrte neigen dazu, nur die japanische Aussprache für die chinesischen Namen und Ausdrücke zu verwenden, selbst wenn sie mit dem Chinesischen vertraut sind; und japanische (Zen-)Meister verwenden generell nur die japanische Aussprache. Menschen aus dem Westen die in Japan studieren müssen sich notwendigerweise an diese japanische Sprechweise anpassen, aber die Korrektheit verlangt, daß wir beim Schreiben die Namen und Ausdrücke (sofern wir sie nicht übersetzen) in ihrer Ursprungssprache wiedergeben. Daher bleibt den westlichen Studenten keine andere Wahl, als sich gründlich mit beiden Aussprachen vertraut zu machen. Es gibt wohl keine Lösung für dieses Problem der zweifachen Aussprache, die völlig befriedigend wäre.“ Dazu kommt noch, daß verschiedene deutsche Autoren (auch H. B.) nicht nur nach Wade-Giles und Pin Yin umschreiben, sondern besonders früher gerne eine hausgemachte Umschrift entwickelten. Zumindest für Einige chinesische Chan-Meister – Zen-Meister der Tang- und Sung-Zeit hat M. B. Schiekel eine brauchbare Konkordanz (ohne Kanji) zur Verfügung gestellt.
All species are doomed from conception,
like all individuals.
Evolution did not come
to a reverend halt with homo sapiens.”
Wiliam Burroughs

Zu den Geschichten selbst bleibt anzumerken, daß es sich dabei nicht um „große Literatur“ handelt, sie sind teilweise banal. Jedoch wird einiges an „Sex and Crime“ geboten. (Muttermord, Raub, Betrug, Diebstahl, Inzest). Es war, mit immer tieferem Eindringen in das Werk, erschreckend erkennen zu müssen, wie wenig sich die menschlichen Grundeigenschaften im „zivilisierten“ Menschen geändert haben (Verblendung, Haß und immer wieder: GIER – heutzutage “shareholder value” genannt). Auch scheint mir die Dummheit – besser gesagt dumpfe Sturheit – von Beamten, insbesondere solcher mit Polizeigewalt und von Steuereintreibern, eher zugenommen zu haben.
Der Zusammensteller Kyōkai hatte aber auch eher im Sinn, ein belehrendes Werk (zu Ursache und Wirkung; karma) zu verfassen. Er verzeichnet die seltsamen Wundergeschehnisse und tut freundlicher Lehre Schar sie kund. Er reicht die Hände – zu retten ist sein Wunsch; er netzt die Füße – des Wegs zu leiten, ist sein Wunsch. Was er wünscht und fleht, ist, daß alle vereint, erdenentstäubt im Paradiese des Westens geboren werden, daß, das alte Nest umstürzend, sie gleichermaßen Wohnstatt finden in den Kleinodhallen hoch in den Himmeln.
Das Niveau der Legenden entspricht in vielem den Fabeln des Äsop (jp.: Isopo monogatari; Amakusa 1593 [Jesuitische Missionsdruckerei]). Insgesamt ist ihr Tenor optimistisch i.S.v. „Rettung ist möglich.“ Sie sind auf jeden Fall tiefgründiger als das, was im gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk von katholischen bzw. evangelischen Redaktionen produziert wird. (Gedacht ist hierbei u. a. an das unsägliche „Wort zum Sonntag,“ das dem Gebührenzahler zugemutet wurde, bevor das Antlitz der „Fee“ Karin Tietze-Ludwig erblicken durfte. Schlimmer noch ist das salbungsvolle „auf ein Wort,“ vom bayerischen CSU-Funk auf seinem Sender Bayern 3 täglich um 22 Uhr ausgestrahlt[e].)

) Die anderen beiden, das Jinnōshōtoki und die über 1000seitige Quellensammlung zu Shōtoki Taishi wurden von Bohner (der ja auch kaiserlich-japanischer Beamter war) im Stile der damals herrschenden faschistoiden kokutai-Ideologie abgefaßt. Dabei hatte er davon auszugehen, daß die in den Reichsgeschichten gegebene sagenhafte göttliche Abkunft des Kaiserhauses objektiv wahr sei. (Alles andere wäre als Majestätsbeleidigung bzw. Blasphemie aufgefasst worden. Mehr als ein namhafter Wissenschaftler wurde nach 1935 (Stichwort: Minobe-Affäre) dafür verurteilt.) [  ]
Emperor Yüan of Liang once told me, that in Kuei-chi, when he was twelve, he was already fond of study. He was then suffering from sores so severely that he could not close his hands or bend his knees. He hung a reed curtain to keep flies away from his private room where he sat alone and studied with a silver pot of Shan-yin wine, drinking frequently to alleviate the pain. Yet every day he determined to read more than twenty chüan of historical works by hiomself; with no tutor to teach him. Sometimes he might not understand a single sentence, but he held himself to it, unconscious of fatigue. Yen-Shih; Family Instructions fo the Yen Clan; Leiden 1968, S. 71. Natürlich ist sich der Seitengestalter auch der Tatsache bewußt, daß Studium in der Jugend einem Bad in der Sonne gleicht, im Alter jedoch nur noch eine weit entfernte Kerze in der Dunkelheit ist. [  ]

)1) Die Unsitte der „durchs Fegefeuer postmoderner Theorien gegangene[n] Sprachskepsis ...“ in der Tradition eines Fouclaut bzw. Poppler hat sich im Japanischen weniger durchgesetzt, wohl auch wegen der schlechteren Zugänglichkeit der Sprache; gefühltermaßen bezieht sich die Einleitung eines jeden zweiten japanischen wissenschaftlichen Artikels auf Kant, teilweise Hegel und immer wieder Heidegger, der wegen seines einen kurzen Gesprächs mit Kitaro und seine danach ausgedrückte Begeisterung für Japan fast zu einem Nationalphilosophen e.h. wurde. Man muß als Übersetzer nicht unbedingt „seinen Adorno gelesen“ haben (auch der schwarze Rollkragenpulli und die Gauloise dürfen heute wegleiben) aber man muß sich gewahr bleiben, wie oft derartiger Unsinn als „Wissenschaft“ verbreitet wird. Möge solches baldigst, ebenso wie die im 19. Jahrhundert beliebte Theorie des alles durchdringenden Äthers in der Physik, auf der Müllhalde der verworfenen Theorien landen.[  ]
2) Zum Vergleich verschiedener Umschriften (ohne Othmer-Lessing) vgl.: Matthies, Arthur (1927-88); Transkriptionen der chinesischen und japanischen Sprache; München 1989 (K. G. Saur); ISBN 3-598-10789-7 [  ]
3) Die Verwendung von Personalpronomina im alltäglichen Sprachgebrauch hat während der letzten jahrzehnte stark zugenommen. Zu Bohners Zeit war der schriftsprachliche Gebrauch eher ein „verwestlichendes“ Stilmittel. Vgl.: Yasuko Obana; The Use of Kare/Kanojo in Japanese Society Today; New Zealand Journal of Asian Studies 5, 1 (June, 2003); S. 139-155. [  ]

Japanische Zeitrechnung und Kalender

Die japanische Zeitrechnung und der Kalender wird ausführlich behandelt in einem „Exkurs“ als Ergänzung von Bohners Abschnitt „Zu Merkendes“. Diese Abschnitte mit Hintergrundwissen – auf die auch von den Kapiteln verwiesen wird – sei all denjenigen Lesern, die an landeskundlich-geschichtlichen Hintergründen interessiert sind, ans Herz gelegt (Übersicht). H. B. gibt Jahre (wie in seiner Vorlage) in japanischer Zeitrechnung also 60er-Zyklus und Kaiser- oder Äranamen Nengō, mit dem entsprechenden christlichen Jahr als Anmerkung. Das von Bohner praktizierte Übersetzen von Ortsnamen, zu denen auch Namen von Tempeln und Palästen rechnen müssen, lehnt der Webseitengestalter ab, da die Gefahr besteht, beim Leser falsche Vorstellungen bezw. Assoziationen zu wecken; H. B.’s Vorlagen wurden trotzdem unverändert eingearbeitet.
Japanische Daten werden in den Anmerkungen im Format Jahr/Monat/Tag gegeben, wobei das Jahr meist (umgerechnet) in christlicher Zeitrechnung erscheint; westliche Daten sind im konventionellen westeuropäischen Format gehalten. Die Abweichungen zwischen beiden Kalendern können durchaus 30 Tage betragen. Die Angabe des japanischen Datums ist jedoch insofern sinnvoll als dieses weitere Recherchen in den altjapanischen Quellen ermöglicht.

Nachfolgend ziemlich viel technisches Bla, bla … nicht unbedingt nötig zum Verständnis der Geschichten. Daher jetzt die Chance:

四弘誓顔
Shi guseigan (Ssu hung-shih-yüan)

衆生煲辺誓顔度 Shujo muhen seigan do;
煩惧煲盡誓顔断 Bonno mujin seigan dan;
法門煲量誓顔学 Homon muryo seigan gaku;
佛道煲上誓顔成 Butsudo mujo seigan jo.

Methodik und Inhalt

Zunächst wurde Bohners Textband gescannt und inhaltlich – von der stillschweigenden Korrektur offensichtlicher Druckfehler abgesehen – unverändert in ein HTML-Grundgerüst eingefügt. Sodann wurden Bohners Anmerkungen eingearbeitet. Soweit es sich ausschließlich um japanische Zeichen (Kanji) handelte, direkt in den Text, bzw. als „Tooltip.“ Das heißt beim Überfahren mit dem Mauszeiger einer derartig gekennzeichnten StelleDies ist ein tooltip.
Diese Funktionalität von Walter Zorn (†).
wird der entsprechende Anmerkungstext sichtbar. Wo möglich, wurden die unreformierten Schreibungen übernommen. Auf Begriffe im Verzeichnis „buddhistische Termini“ wurden Verweise gesetzt. Nicht übernommen wurde die Umschrift von Kaiser- und Äranamen (diese stehen hier tabellarisch zur Verfügung) bzw. obskureren Eigennamen, die nur für Spezialisten von Interesse sind. Außerdem weggelassen wurden einige Anmerkungen von rein philologischem Interesse (z. B. „oder Plural“ bzw. Hinweise auf Textvarianten in Paralellen), soweit dies nicht sinnentstellend war. Insgesamt sind über 90% von Bohners Anmerkungen unverändert eingearbeitet.
Das Medium Internet erlaubte es das Register wegzulassen, da eine umfassende Suchfunktion über die Seite dessen Funktion übernimmt. Ebenfalls nicht aufgenommen sind Bohners Tabellen zu den Paralellen (d. h. Verweise auf jap. Literatur die ähnliche Geschichten enthalten). Diese sind stattdessen nach den Fußnoten der jeweiligen Legende aufgeführt.
Als nächster Schritt wurden Text und Anmerkungen auf inhaltliche Abweichungen mit Nakamuras englischer Ausgabe (1997) verglichen. Signifikante Abweichungen oder weiterführende Informationen daraus wurden zitiert (derartig dargestellt). Solche Zitate sind, wo sinnvoll, ins Deutsche übertragen. Weiterhin wurde mit der in modernem Japanisch geschriebenen Ausgabe Nakada (1975) verglichen, wenn es Zweifel an bestimmten Kanji bzw. deren Lesung gab. Ab dem 2. Faszikel stand auch noch die Kambun-Ausgabe Kariya Ekisai's [KY] zur Verfügung – in Form des Gunsho ruijū 1894 [GR]. Während Bohner bevorzugt ON-Lesungen gibt, zieht Nakada kun vor. Soweit Nakada zitiert wurde, geschah das derartig.
Vollkommen neu geschaffen wurde die moderne Bibliographie, die nicht nur Textausgaben des Nihon-Ryoiki aufführt, sondern auch neuere Forschungsliteratur, sowie Ergänzendes (Fachlexika, Kambun-Lehrbücher usw.) Ebenso vorgegangen wurde, Bohners Ausführungen ergänzend, in den „Quellen und Paralellen“ der Einleitung, die damit nun eine Bibliographie der „älteren Literatur“ darstellt. Eine eigene Abteilung mit externen Verweisen zu Japan, Buddhismus usw. vervollständigt die Seite. Der „Deppenapostroph“ (’s) wird, älterer japanologischer Praxis folgend, bei Namen gelegentlich verwendet, so daß dem Leser mit wenig Vorkenntnissen klarer wird, wo ein Name endet.
Außerdem wurde Bohners Abschnitt der Einleitung „Zu Merkendes,“ der landesgeschichtliche Erklärungen erhält, stark erweitert und durch Exkurse ergänzt (Übersicht). Auf die jeweils relevanten kann direkt den von einzelnen Kapiteln (Legenden) zugegriffen werden. Außer im Fließtext, auch über eine Infobox im linken Teil des Fensters.
Nicht uninteressant war es, das sprichwörtliche Körnchen Wahrheit hinter einigen Legenden aufzudecken (Kyōkai ist stellenweise ein guter Propagandist seiner Schule, seines Meisters und der jeweils Mächtigen.) Derartige „Anmerkungen des Webseitengestalters“ sind in dieser Farbe angezeigt. Die eingefügten Bilder – im Original finden sich keine – beziehen sich nicht immer hundertprozentig auf den Text, stehen damit meist im Zusammenhang. (Wobei ein gewisser Humor durchaus gewollt ist – man weiß im Internet nicht immer wo man landet !?) Dies ist keine streng wissenschaftliche Neu-Edition, sondern es sollen die „Legenden aus der Frühzeit des japanischen Buddhismus“ – für ein breites Publikum attraktiv und lebensnah – dargereicht werden, ohne daß dabei die Interessen der Fachleute (Religions- und Japanwissenschaftler) zu kurz kommen.
Quellennachweise zu Zitaten und Bildern finden sich i.d.R. im title-Attribut des jeweiligen HTML-tags, teilweise zusätzlich im '.jpg-Kommentar.' Sollte jemand der Ansicht sein, daß er falsch zitiert wurde, bzw. eine Quelle (Bild) zu Unrecht verwendet wurde, bitte Mitteilung an die gegebene eMail Adresse, die natürlich auch für Anregungen, Kritik usw. verwendet werden darf.

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Hilfsmittel, Browser und Unicode


Vorwort zum II. Band des Shinpukuji-Manuskript. Die Beschädigung ist deutlich sichtbar.

Diese Seite wurde 2006/7 behindertengerecht und konsequent nach dem XHTML 1.0 Transitional-Standard entworfen (eigentlich "1.1, strict", ich verzichtete jedoch ungern auf das target-Attribut), unter Einsatz von CSS2. So ist hoffentlich sichergestellt, das diese Seite auch noch in einigen Jahren so frisch sein wird, wie der abgebildete Owari-Text. (Details siehe unten "Browser und Unicode"). Seit 2011 wurde mit einer Überarbeitung – im wesentlichen abgeschlossen Mai 2012 – auch unter Einsatz von HTML5 begonnen, die „neuen“ Seiten sind am hellblauen Design kenntlich und erfordern einen einigermaßen modernen Browser.

Hilfsmittel:
Zur Erstellung des HTML-Quelltextes wurde anfangs der (für Privatnutzer freeware) HTML-Editor phase 5 von Hans-Dieter Berretz verwendet.
Dieses an sich wohldurchdachte Programm ist besondes für denjenigen geeignet, der ausreichende Kentnisse im Webdesign hat, um klaren HTML-Code selbst zu schreiben (im Gegensatz zu den monströsen Datenmengen, die visuelle Editoren wie Frontpage oder selbst die Konvertierungsoption von OpenOffice produzieren. Das mit vielen nützlichen Werkzeugen (tools) ausgestattete Programm hatte jedoch einige kleine Nachteile (aber, „geschenkter Gaul, nicht ins Maul …“). Für das mager dokumentierte Programm gab es ein Benutzerforum, aus dem jedoch Hinweise auf Sachverhalte, wie den folgenden gnadenlos gelöscht werden: Zunächst, kann man nicht wie üblich mit cmd-x/c/v aus der Zwischenablage direkt in die Eingabefelder der tools kopieren, sondern muß, vollkommen unintuitiv, shift-einfg/entf verwenden. Weiterhin wurde noch 2006 die Erstellung von XHTML nicht konsequent umgesetzt („<br />“ usw). Dazu kommt noch das teilweise etwas erratische Verhalten der Suchfunktion. Der gravierendste Nachteil – zumindest für die Erstellung dieser Seite – war die Tatsache, daß phase 5 kein Unicode (ISO 10646) umsetzte, sondern nur den ISO-Zeichensatz 8859-1 (Western Latin) versteht. (Schon Russisch ist nicht mehr drin). Um dieser Schwäche abzuhelfen, wurde für die Darstellung der meisten japanischen Zeichen deren Unicode-Nummer eingefügt (ein erheblicher Mehraufwand).
Dazu diente der ebenfalls als freeware (GNU General License) verfügbare japanische Wordprozessor JWPce 1.5 von Prof. Glenn Rosenthal (UCLA). (letzte Version seit 2010 ungepflegt)
Dieses am Design sparende englischsprachige Programm verfügt über umfangreiche erweiterbare Wörterbücher (EDICT u. a.), Indices (Nelson alt und neu, Morohashi u.v.m.) und Kanji-Suchfunktionen (on, KUN, Radikal, Bushu, Hadamitzky/Spahn, SKIP, 4Corners …) – Herz was begehrst Du mehr? Es ist optimal für Nicht-Muttersprachle, die trotzdem japanischen Text schreiben müssen und nicht auf Linux und KDE umsteigen wollen. Es sei hiermit empfohlen!
Zur Umwandlung von Kanji in Unicode steht online ein nützliches Konvertierungs-Script zur Verfügung.

Spätere Änderungen wurden dann mittels Quanta, Teil des KDE-desktops für Linux durchgeführt. Quanta 3.5 (Weiterentwicklung eingestellt) ist in seinen Funktionen phase5 überlegen. Zeitweise gab es auch ein Mozilla-Plugin, Unicode Converter von Brett Zamir, das diese Funktion übernehmen konnte, aber scheinbar für Firefox 4 und höher nicht mehr weiterentwickelt wird. Auf die verbreizteten CMS-Systeme zur Erstellung von Seiten verzichte ich auch 2012 noch, weil meiner Ansicht unmäßiger schlecht lesbarer Quellcode entsteht.


Hilfsmittel: ein Haferl „Made in China,“ echtes Blech, emailliert.

Die beschriebene aufwendige Darstellungsmethode der Kanji hat einen Vorteil: egal welche Codierung eingestellt ist, solange ein Unicode-Font im System installiert ist, erfolgt immer korrekte Darstellung. Weiterhin können die Texte, wenn sie über ein 7bit-System (z. B. eMail über Freemailer wie yahoo) versendet werden, keinesfalls zu mojibake zerhackt werden.
Weitere wichtige Hilfsmittel waren der Zettelkatalog der Ostasienabteilung* der bayrischen Staatsbibliothek, mein „alter“ Nelson (für klassisches Japanisch unzureichend) und ein noch älteres Email-Haferl "Made in China" mit ½ Liter Inhalt für Tee, Kaffee oder atsukan.

Funktionalität, Browser und Unicode:
Da diese Seite für zukünftige Leser gemacht ist, wurde im Code und schon 2006 bei der Funktionalität nur sehr bedingt Rücksicht genommen auf Macken älterer Browser (Netscape 4.2 etc). Insbesondere wurde auf die inhärenten Probleme des Internet Explorers (bis 6) mit CSS2 bzw. png-Transparenz keine Rücksicht genommen. Der Code ist auch nicht auf minimale Größe für Nutzer von 56k-Modem-Verbindungen getrimmt. Modemnutzer, die es eilig haben, mögen bitte in ihren Einstellungen das Laden von Bildern abschalten. Für alle seit 2012 modifizierten (hellblauen) Seiten gilt, daß man um in den vollen Genuß der Seite zu gelangen mindestens „Internet Explorer 8“ oder „Firefox 5“ verwenden sollte.
Anfänglich war geplant, über den einzelnen Legenden die Kambun-Überschrift des Originals mit Lesehilfen wiederzugeben. Zwar sind die Kambun-Lesehilfen Teil des Unicode-Standards 4.1 (x3900-x390f), leider werden diese, von Ende 2006 üblichen Browsern und verfügbaren Unicode-Schriftarten, noch nicht umgesetzt. (Der Versuch diese Zeichen durch kleine Schriftgrößen darzustellen führte zu unschönen Ergebnissen.) Testen Sie Ihr System auf Kambun Tauglichkeit.
Zwar ist das Seitenlayout flexibel gestaltet, jedoch ist eine Bildschimauflösung von mindestens 800×600 px notwendig, 1024×768 empfohlen, um bequem lesen zu können. JavaScript muß aktiviert sein, um die Bild-über-Text-Funktionalität von lightbox.js, dem genialen Script von Lokesh Dhakar, nutzen zu können. (Zum Ausprobieren: Klicken Sie auf das Bild der Kaffetasse.) Die meisten zu vergrößernden Bilder sind, ebenso wie Verweise, die ein neues Fenster öffnen, mit diesem Bild  gekennzeichnet.

Die deutsche Rechtschreibung folgt (von Tipfehlern [sic] abgesehen) der 20. Auflage des Duden (ISO-Sprachcode: "de-DE-1901"). Zeichensetzung – angeregt durch Bohners Vorbild in den Anmerkungen – der Methode „Kraut und Rüben.“
Verweise sind derartig dargestellt. Zu .pdf-Dateien zusätzlich:  . Solche zu externen Zielen, wobei die Sprache des Ziels oft durch entsprechende landesfahnen angedeutet wird, öffnen ein neues Fenster. Verweise auf Archive (z. B. .zip oder .tar.gz) häufig mit diesem Icon:  , Audio-Links: AV, Video: Video. [Diese Icons vom Tango Desktop Projekt].
Die Seite erfüllt die wesentlichen Kriterien der Zugänglichkeit für Sehbehinderte (Sec. 508/WACG 1, P 1) und kann ggf. auch ohne JavaScript- und CSS-Funktionalität genutzt werden.
Der Gesamtaufwand für die Seitenerstellung (Scannen, Gegenlesen, Vergleichen, Einarbeiten der Anmerkungen, Design, Recherche, Fehlersuche, Funktionalitätserweiterung usw.) mehrere hundert Arbeitsstunden (ein Viertel davon für die Kanji-Konvertierung) betragen haben.

Es ist nicht geplant, diese Seite regelmäßig zu pflegen. Deshalb wurden kaum Verweise auf externe Webseiten gesetzt. Deren Vergänglichkeit ist bekanntermaßen noch größer als die von Gedrucktem.

Baustelle

Diese Seite befindet sich permanent im „fortgeschrittenen Beta-Zustand“ (Zwischen der Überarbeitung Nov. 2007 und zum Jahreswechsel 2011/12 ist außer einer Migration zu einem neuen Provider nichts passsiert). Zwar sind sämtliche Daten und Texte vorhanden und lesbar, es bleiben noch folgende zusätzliche Funktionen einzuarbeiten:

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