Ein Yakushi-Holzbild, im Wasser fortgeschwemmt, in Sand begraben, tut Geisteszeichen kund

藥師佛木像流水埋沙示靈表緣
(薬師仏の木像の、水に流れ沙に埋れて、靈しき表を示しし緣)

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An der Grenze der Länder Suruga und Tohotafumi1 (遠江國; Nakamura: Tōtōmi) ist ein Fluß; mit Namen heißt er Groß-Brunnen-Fluß.2 (大井河) An dem Fluß ist das Dorf Kormoranfeld. (鵜田) Dies ist im Innern des Gaues Harihara im Lande Tohotafumi. Zur erlauchten Zeit, da die Himmlische Majestät Oho-hi3 in der Miya Nara die Welt regierte, im 2. Jahr Himmels-Waage-Kleinodzeichen (Tempyō hōji, 758), Erde-oben-Hund, im Frühjahr, im 3. Monat ward mitten im Sande des Flußufers dieses Dorfes Kormoranfeld ein Laut gehört, der sagte: „Nimm mich fort! Nimm mich fort! Zur Zeit durchzog ein Priester das Land und kam dort vorbei, selbigen Zeit hörte der Laut „nimm mich fort“ erst recht nicht auf. Der Priester ging zu und forschte nach und da er immer wieder in dem Sandgrunde den Laut hörte, dachte er, ob vielleicht ein (da) begrabener Toter wieder zum Leben zurückkehre; er grub und sah: da war es ein Yakushi-Holzbild, (藥師) 6 Ellen 6 Zoll hoch; das linke und das rechte Ohr fehlten. Es verneigte sich und sprach weinend. „Mein großer Meister! Durch welche Fehle bin ich in solche Wassersnot gekommen? (Tiefen) Zusammenhanges (en) halber kam es zu dieser Begegnung. Ich bitte, stellt mich wieder her. Da zog er Fachleute (chi-shiki) zu Rat, wandte sich an einen Buddhameister (佛師) und ließ die Ohren des Buddha machen, schuf in dem Dorfe Kormoranfeld eine Tempelhalle, stellte das erhabene Bild auf und brachte die Opfer dar.

Dies ist heute die Kormoranfeld-Tempelhalle genannte. Bei dem Buddhabilde gibt es (Geistes-Erweisungen; wes strahlt Glanz aus) es gibt richtig worum es gebeten wird. Daher hängen Geistliche wie Laien mit Verehrung an. –

Wenn man überliefert vernimmt: „Uten's4 Sandelholz-Bild erhob sich und tat Ehrenbezeigung: Dinglans Holz-Mutter (I, 17) bewegte sich und zeigte lebende Art,“ so ist eben das gemeint.