Chīhisa-ko-be no Sugaru小子部栖琉輕1 war des in dem Hatsuse no Asakura-Palaste泊瀬朝倉岩2 23 Jahrzeiten die Welt regierenden – Oho-Hatsuse no Waka-take no Sumera Mikoto genannten – Yūryaku Tennō [trad. 456-79] Leibkämmerer in persönlichen Diensten. (Eines Tages) als der Tennō in dem Ihare-Palaste磐余宮3 mit der Kaiserin in der Großen Ruhehalle schlief und Umgang pflog, (Abbildung ähnlich) trat Sugaru, ohne davon zu wissen, ein. Der Tennō ließ geziemend ab (dai-an-den). Zu eben der Zeit dröhnte Donnerkami4 in der Luft. Da gebot der Tennō dem Sugaru und sprach: „Wirst du höflichst den Donner herbescheiden? Er antwortete und sprach: „Ich will ihn herbitten.“ Sugaru schied mit dem Befehle aus dem Palast, zog über die Stirn die scharlachne Kadsura (Kadsura japonicaサネカズラ ist eine Zierpflanze, die knallrote Früchte ausbildet und die zum Färben dienten.)5 nahm den Rotbannerspeer赤幡桙 in die Hand, bestieg ein Roß, folgte der Abe-Yamada-Straße阿部山田 und sprengte den Toyo(-u)ra-Tempel-Weg fürbaß6. Als er an die Karu-no-Morokoshi7-Wegkreuzung kam, trat er hin, bat und sprach: „Den am Himmel dröhnenden Donnergott läßt der Tennō höflichst rufen,“ wendete alsdann das Roß, sprengte fürbaß und sprach: „Bist du gleich der Donnergott – wie solltest du nicht hören, wo der Tennō dich herbittet?!“ Da er nun weitersprengte schlug zwischen dem Toyo(-u)ra-Tempel 豊浦寺8 und Īoka9 der dröhnende Donner nieder und blieb da. Sugaru sah es, rief alsbald Gottes-Dienstleute10, tat ihn in eine Sänfte11, brachte ihn zum Großpalaste, meldete dem Tennō und sprach: „Der Donnergott ist höflichst herbeschieden.“ Da ließ der Donner (Blitz)Glanz ausgehen und funkelte Licht. Der Tennō sah es und erschrak, brachte reichlich Opfer(zeuge)12 vor, und ließ ihn an den Ort zurückkehren, da er herabgekommen war. Dieser Ort, da er herabgekommen, wird heute Donnerhügel雷岡13 genannt. — Er ist bei der Wo-hari-da no Miya der alten Hauptstadt.14 — Später jedoch starb Sugaru.
Der Tennō gebot, ihn sieben Tage und sieben Nächte zu bewahren. Er rühmte seine Treue15, schuf ihm sein Grab am gleichen Orte, da der Donner herabgekommen war, errichtete eine Grabmalinschriftssäule 碑文柱. Da sie aber zerschliß, klemmte sich der Donner darin und blieb gefangen. [The thunder was not pleased. It struck the pillar and was caught between the splintered pieces.] Der Tennō vernahm es und machte den Donner frei [narrowly rescuing it from death]. Der verblieb, ohne zu sterben, sieben Tage und sieben Nächte da. Der Tennō erließ Gebot und errichtete eine Grabmalsinschriftsäule und schrieb darauf: „Grab des Sugaru, der, ob lebend oder tot, den Donner fängt“ Dies sagt man, ist der Ursprung des Namens „Donnerhügel“ zur Zeit der alten Hauptstadt.
Hinweis
Hermann Bohners Fußnoten für die Anmerkungen sind numeriert; Ergänzungen für die Webseite im Fließtext farblich so dargestellt. Zitate aus der Überrsetzung von Nakamura Kyoko derartig. Weitere „Fußnoten“ – vor allem japanische Zeichen – sind als Tooltip (So sieht ein „Tooltip“ aus) ausgeführt, der Inhalt wird bei Überfahren sichtbar.
Nur wer tot ist, geht kein Risiko mehr einGeschichte der Spielbanken und Roulettesysteme des 20. JahrhundertsTeil I: Geschichte einzelner Spielbanken. Ausführliche Beschreibungen der Kasinos in Belgien, Italien, Deutschland vor 1872 und Baden-Baden 1933 bis 1944, Österreich ab 1911 und Monte Carlo im 20. Jahrhundert. Etwas kürzer abgehandelt sind die vor 1945 eröffneten Spielbanken in Frankreich und rund um das Mittelmeer – jeweils mit einer Literaturauswahl mit lokalem Bezug. Dazu noch Erklärungen zahlreicher „Geschicklichkeitsspiele“ des 20. Jahrhunderts – das „kleine“ Spiel – wie „Spiralo,“ „Bajazzo-Apparate,“ „Straperlo“ und das in Baden-Baden angebotene Würfelspiel „Kubus.“ Ein Anhang behandelt Spielstätten in Übersee.
Teil II: Spielsysteme und Roulettezeitschriften. Sammlung von in der Zwischenkriegszeit erschienenen Spielmethoden, u. a.: „Wie spielt man Roulette, um in Monte Carlo zu gewinnen,“ das System „Semmering 13,“ „Vorzügliches Spiel-System mit täglichem Gewinn,“ „Die Gewinnmöglichkeit an der Roulette.“ Die in den 1930ern ausgiebig diskutierte »Methode Mandarin« des „Ching-Ling-Wu“ und die damaligen kontroversen Debatten, die sie auslöste werden zusammen mit dem Volltext des Originals gegeben.
Ausgewertet und zitiert werden heute kaum mehr auffindbare Fachzeitschriften: „Der moderne Systemspieler – Zeitschrift des ernsthaften Rouletteforschers,“ die österreichische „Offizielle Casino-Zeitung,“ „Baden-Badener Spielbank-Zeitung“ sowie der Klassiker dieser Ära, die „Kasino Zeitung Zoppot,“ dessen Spielbank auf dem Gebiet der „Freien Stadt Danzig“ ein ausführliches Kapitel gewidmet wird. (Serie: Klassische Roulettesysteme, Band 2. Erhältlich in jeder deutschen, schweizer oder österreichischen Buchhandlung oder direkt beim Verlag bod.de.) ISBN 9783844809770, € 39,90, 600 S.